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So riskant ist die Flucht übers Mittelmeer


Unruhige See, das europäische Festland weit entfernt – gerade die Fahrt über das zentrale Mittelmeer gilt als sehr gefährlich. Doch tatsächlich sterben in der Wüste, auf dem Weg zur Küste, noch mehr Menschen als später auf dem Meer.

Migranten, mit denen WELT sprach, gaben an, dass sie vor dem Losfahren davon ausgingen, bereits wenige Stunden später von einem größeren Schiff an Bord genommen zu werden. Dieselbe Erkenntnis hatten auch Sicherheitsbehörden. Schleuser in Libyen erkannten die Nachfrage.

Sie schickten vollgepackte billige Schlauchboote aufs Wasser. Um den Profit zu erhöhen, reichte das Benzin des Motors nur für wenige Stunden. Manchmal erhielten die Migranten noch nicht einmal ein Telefon, um nach Hilfe zu rufen.

In dieser Zeit stieg die Zahl der Überfahrten auf dieser Route – gleichzeitig wurde sie weniger gefährlich. 2016 erreichte kein einziges Gummiboot Italien. Alle wurden von größeren Schiffen aufgenommen und weiter gen Norden gebracht.

 

Hier steht mehr .....

 

"Sea-Watch 3" in Catania festgesetzt

Stand: 01.02.2019 20:49 Uhr

Die "Sea-Watch 3" darf den Hafen von Catania nicht verlassen. Italien begründete den Stopp mit Ordnungswidrigkeiten - nur ein Vorwand, glaubt die Rettungsorganisation.

Von Jörg Seisselberg, ARD-Studio Rom

Über Facebook verbreitete Transportminister Danilo Toninelli am Morgen den Stopp für "Sea-Watch". Das Schiff der gleichnamigen Rettungsorganisation dürfe den Hafen von Catania nicht verlassen. Die italienische Küstenwache, so der Minister, habe bei Kontrollen an Bord Ordnungswidrigkeiten in Sachen Sicherheit und Meeresschutz festgestellt.

Vorwürfe, die an den Haaren herbeigezogen seien, entgegnet der Sprecher von "Sea-Watch", Ruben Neugebauer. "Es ist ganz offensichtlich, dass dahinter eine politische Motivation steckt, jetzt alles zu versuchen, um uns festzusetzen", sagt er.

Konkret meint Neugebauer die populistische Regierung in Rom. Unter anderem den Transportminister und Innenressortchef Matteo Salvini sieht er als Strippenzieher: "Es gab da massiven Druck von Toninelli und auch von Salvini auf die Küstenwache, jetzt irgendetwas zu finden, womit man uns festsetzen kann."

Behörden in Catania für hartes Vorgehen bekannt

In welcher Weise genau "Sea-Watch" Vorschriften zur Sicherheit und zum Meeresschutz angeblich nicht einhalte, teilten die Küstenwache und die italienische Regierung bislang nicht mit. Für die Rettungsorganisation, deren Schiff unter niederländischer Flagge fährt, bestätigen sich mit dem Ausfahrtsstopp Befürchtungen der vergangenen Tage. Fast zwei Wochen lang hatte sie darum gerungen, 47 Flüchtlinge in einem italienischen Hafen an Land zu bringen.

Nachdem mehrere europäische Länder, darunter Deutschland, zugesagt hatten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, gaben die italienischen Behörden dann doch grünes Licht - allerdings nicht für eine Einfahrt im sizilianischen Hafen von Syrakus, sondern im benachbarten Catania. Dort waren Behörden schon in der Vergangenheit durch ein besonders hartes Vorgehen gegen Nicht-Regierungsorganisationen aufgefallen, weswegen "Sea-Watch" ein Anlegen in Catania eigentlich vermeiden wollte.

Verbot für Schiffe von Nicht-Regierungsorganisationen

Parallel zur Festsetzung des Schiffes kündigte Transportminister Toninelli heute im Staatsrundfunk RAI an, dass Schiffen von Nicht-Regierungsorganisationen künftig per Gesetz die Einfahrt in italienische Häfen verboten werden soll. "Wir versuchen, eine Vorschrift zu schaffen, die aus Gründen der öffentlichen Ordnung und der Schiffahrtssicherheit automatisch die Einfahrt von Nicht-Regierungsorganisationen verbietet", sagte er.

Demnach soll es für Schiffe von Nicht-Regierungsorganisationen nur noch möglich sein, mit ausdrücklicher Genehmigung des italienischen Staates - konkret nennt Toninelli die Küstenwache und die Regierung - in italienische Gewässer einzufahren.

Wie es aktuell für "Sea-Watch" weitergeht, ist offen. Die Rettungsorganisation kritisiert: Mit dem heutigen Festsetzen des Schiffes ziehe die italienische Regierung das letzte zivile Rettungsschiff im Mittelmeer aus dem Verkehr.

https://www.tagesschau.de/ausland/sea-watch-catania-101.html

 

Es ist doch für das europäische Handeln sehr blamabel, in dieser Hinsicht keine Einigung erzielen zu können. Entweder will man die vielen Afrikaner nicht aufnehmen oder man will sie! Dann kann man doch nicht wegsehen, als ob es die Probleme nicht gibt und hofft, dass Italien oder Spanien sie aufnimmt! Wehrt sich Italien jedoch, dass am laufenden Band Afrikaner an ihren Küsten abgeladen werden, ohne dass ihnen die Probleme von anderen EU-Ländern abgenommen werden, dann wird auch noch auf die italienische Regierung gehetzt.

Wenn einzelne Staaten die Afrikaner aufnehmen wollen, dann können sie die ja vor Ort abholen lassen. Es kommen ja ohnehin reichlich viele illegale Zuwanderer hier an, auch mit gefälschten Pässen und per Flug. Sie können auch ebenfalls an deren Heimatort die Ausreisewilligen anheuern und unbeschadet ins Land bringen, was meines Erachtens ohnehin geschieht. Nur, so brauchten keine Migranten im Mittelmeer ertrinken oder in den Wüsten ums Leben kommen.

Es gibt reichlich Möglichkeiten, den Leuten zu helfen. Nur nach meiner Meinung liegen die Hilfen nicht in Europa, sondern man sollte das in den Heimatstaaten vollziehen. Dieser ständige Zirkus, den die Rettungsschiffe fabrizieren, ist ja unerträglich. Demnach sind alle Küsten vom afrikanischen Kontinent nicht tauglich für die Afrikaner, die sich in Seenot befinden, weil die ja nach Europa wollen.

Also - wäre ich in Seenot auf einem Meer, dann wäre ich dankbar, wenn ich in dem nächsten Hafen gerettet würde und stellte nicht noch Forderungen! - Aber so holt man alles Schreckliche aus den Ecken, was nur greifbar ist, um die Migranten nicht in afrikanischen Häfen absetzen zu müssen.

Also, würden die Migranten in Italien abgesetzt, müssten irgendwo auf den Strassen leben, dann wären das bestimmt keine idealen Ziele, besonders nicht während der Wintermonate. Für Arbeiten - SCHWARZARBEIT - werden sie ohnehin nur ausgenutzt.

Diese Rettungsschiffe holen die Boote im Mittelmeer ja nur ab, denen man eine Seenot unterstellt. Aus obigem Artikel geht hervor, dass die Schlauchboote ins Mittelmeer entsandt werden, ohne jemals auch nur annähernd ans Ziel in Europa ankommen zu können. Es fehlten alleine die notwendigen Spritkanister, das Trinkwasser, Lebensmittel und ein meerestaugliches Schiff. So oder so kämen diese Schlauchboote niemals in Europa an!

Wer auch immer diese Migranten aufnehmen will, der sollte andere Möglichkeiten für sie wählen. Alles andere ist eine Vertuschung von Problemen. Wenn Rumänien solche Migranten aufnehmen will, dann bleiben die nicht dort. Sie sind bereits in Europa und reisen dann weiter ........................ wohin wohl?

Täuschland ist das Ziel, wo man sich alles erlauben kann!

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