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Schutzbedürftige Geflüchtete

Deutschland will mehr als 10 000 besonders schutzbedürftige Geflüchtete aufnehmen. Warum das zwiespältig ist, erklärt Nina Klofac vom Münchner Flüchtlingsrat.

Interview von Bernd Kastner

Mehrere Hundert Flüchtlinge sind vor Kurzem in Deutschland angekommen, mit dem Flugzeug aus Niger und der Türkei. Sie bekamen sofort Schutz. In München betreut Nina Klofac diese Flüchtlinge. Ein Gespräch über Privilegien beim großen Lotteriespiel namens "Resettlement".

SZ: Frau Klofac, was ist Resettlement?

Nina Klofac: Resettlement heißt Neuansiedlung. Dahinter steht ein Programm des UN-Flüchtlingskommissars, das Geflüchteten, die besonders schutzbedürftig sind und in ihrem Erstfluchtland keine Perspektive haben, in einen Drittstaat zu kommen, hilft.

Wie läuft diese Neuansiedlung ab?

Nehmen wir als Beispiel Syrien. Von dort sind viele Menschen in die Türkei geflohen. Da aber haben sie kaum Chancen, sich zu integrieren, und zurück können sie auch nicht. Hier greift das Resettlement. Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, kurz UNHCR, sucht Staaten, die bereit sind, Menschen neu anzusiedeln. Es gibt derzeit 29 Aufnahmeländer. Jedes davon hat Schwerpunktländer, mit denen es zusammenarbeitet, auch, um diese zu entlasten. Deutschland tut das in erster Linie mit der Türkei, mit Ägypten und Niger. Von dort wurden im Oktober 247 Flüchtlinge aus Somalia und Eritrea, die in Libyen gestrandet waren, ausgeflogen und bei uns auf Kommunen verteilt. Im November kamen knapp 200 Syrer aus der Türkei.

Asyl-Migration-Fluechtlinge

 

NEUANSIEDLUNG nennt man das jetzt. Aha!

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