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"Aquarius 2" 

Flüchtlinge dürfen in Malta an Land

Stand: 25.09.2018 18:50 Uhr

Die 58 Flüchtlinge an Bord der "Aquarius 2" dürfen in Malta an Land gehen. Von dort aus werden sie "unverzüglich" auf vier andere Länder verteilt. Die Frage, wo sich das Rettungschiff registrieren lassen kann, bleibt ungeklärt.

Die vom Rettungsschiff "Aquarius 2" aufgenommenen Flüchtlinge dürfen in Malta an Land gehen. Die Regierung in Valletta teilte mit, ein maltesisches Schiff werde die 58 Menschen aufnehmen und an Land bringen, sie würden dann "unverzüglich" auf andere Länder verteilt. Das Schiff der Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée befindet sich derzeit in der Nähe von Malta, es hatte zuvor darum gebeten, in Frankreich anlegen zu dürfen.

"Erneut treten Malta und Frankreich vor, um eine Lösung aus der Sackgasse im Umgang mit Migranten zu finden", sagte der maltesische Premierminister Joseph Muscat. "Gemeinsam mit Emmanuel Macron wollen wir zeigen, dass eine multilaterale Herangehensweise möglich ist."

Italien und Malta nehmen keine Geretteten mehr auf

Vier EU-Länder wollen die Flüchtlinge aufnehmen. Portugal werde sich um zehn der Geretteten kümmern, teilte die Regierung in Lissabon mit. Das Büro des französischen Premierministers Edouard Philippe erklärte, dass Spanien und Deutschland je 15 und Frankreich 18 Flüchtlinge aufnehmen werden. Im Anschluss kann das Schiff nach Angaben von Philippes Büro in den Hafen von Marseille einfahren.

Italien und Malta lehnen seit geraumer Zeit die Aufnahme von aus dem Mittelmeer geretteten Menschen ab.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/aquarius-fluechtlinge-111.html

Als seinerzeit durch die sogenannten Rettungsschiffe eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen verweigert wurde, da heulten alle auf. Dass Italien, Malta und Lampedusa zuvor jahrelang die EU um eine Entlastung baten, das kam nicht mehr in die Diskussionen. Alle EU Länder taten so, als ob der Förster nicht anwesend ist. Entschuldigt bitte den Ausdruck, aber das war für mich passend. Natürlich ist hier kein Förster im Spiel.

Ich möchte das weiter ausführen. Man kann nicht von Italien erwarten, dass sie die Flüchtlinge aus Afrika unentwegt aufnehmen oder dass die Migranten über die Türkei kommen und dann auf den nahen griechischen Inseln landen.

Der italienischen Regierung deshalb Vorwürfe zu machen, sie seien rechtsradikal, halte ich für unangebracht. In den vergangenen Zeiten konnte Italien seine Flüchtlinge noch Richtung Norden, nach Österreich und nach Bayern abschieben, wovon die Asylanten gerne gebrauch machten. Was sollen die kleinen Mittelmeerinseln denn mit Migranten machen? Es wäre eine Zumutung, würde man das fordern. Ich glaube, die haben nicht einmal einen Fluss im Landeund sind auf Regenwasser angewiesen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Mittelmeerinseln auf den Tourismus angewiesen sind.

Zuerst drohten die Ösis damit, ihre Grenze zu schliessen oder alle Zuwanderer nach Deutschland zu geleiten. - Und - wie es in den letzten Jahren häufig der Fall war - hatte keiner eine Lösung, sondern es waren nur Scheinlösungen. So kam es, dass alle Länder EU-Lösungen verlangten. In der EU steckten ja auch keine anderen Politiker, als wie die, die in den einzelnen Mitgliedsstaaten vertreten waren. - Also blieb es ungeklärt, mit den Ausnahmen, dass man nun die Polen und die Ungarn angriff, weil die grundsätzlich keine Migranten aufnehmen wollten.

Frankreich hatte übrigens schon sehr lange seine Mittelmeerhäfen für Flüchtlingsboote gesperrt. Darüber redete aber keiner.

Nun aber zu der Aquarius2 - dem letzten Rettungsschiff, das sich vor der libyschen Küste aufhielt. Ganze drei Wochen, als das Schiff aus dem Verkehr gezogen war, "rettete" oder verhinderte Libyen die Flucht auf dem Meer. Man muss darauf hinweisen, dass Libyen von der EU dafür bezahlt wurde. Alle Flüchtlinge wurden aufs Festland zurück gebracht. In dem Fall zählten die stets genannten "sicheren Häfen" nicht. Auch alle Vereinbarungen mit Ländern der EU wurden in Libyen "erkauft", wie auch in all den anderen Staaten, die mit dem Flüchtlingstourismus zu tun haben. Nur - es wurde nicht an die grosse Glocke gehängt. Wie viele Euros da geflossen sind und noch fliessen, wird nicht bekanntgemacht. Alleine bis nach Zentralafrika hielten alle ihre Hände auf, damit sie die Flüchtenden in ihren Ländern behielten. Es wurden wahnsinnig hohe Strafen für die Fluchthelfer verhängt und ihre Autos wurden beschlagnahmt. 

Die Aquarius fuhr ja seinerzeit unter der Flagge von Gibralta. Als keiner die geretteten Leute auf dem Schiff aufnehmen wollte, verlangte man, dass die Briten sie aufzunehmen hätten, weil Gibralta, unter dessen Flagge das Schiff fuhr, zu England gehörte. Sofort entzogen sie dem Schiff diese Lizenz und die 140 (?) Personen wurden auf vier Länder in der EU verteilt. Es zog sich hin - es kamen kaum neue Flüchtlinge an und man suchte dringend ein Land, unter dessen Lizenz man durchs Meer rauschen könnte.Schliesslich einigte man sich mit PANAMA, wo die Gebühren und die Bedingungen nicht so hoch sind.

Ich dachte schon daran, dass kein Rettungsschiff vor Libyens Küste schwirrt und sich auch kaum kleine Boote aufs Meer bewegten. Dass da ein Zusammenhang besteht, kann man nicht leugnen.Und wenn es mal Versuche gab, wurden die Menschen ans Festland zurückgebracht von den Libyern.

Als es jedoch der Aquarius gelang, eine neue Lizenz von Panama zu bekommen, nannte man das Schiff AQUARIUS 2 und steuerte sofort wieder die libysche Küstennähe an, wo es drei Wochen lang sehr ruhig zuging. Man rettete auch gleich wieder 40 (?) Personen, die Libyen wieder an Land zurückbringen wollte. Das liess das Rettungsschiff aber nicht zu - weil die Menschen nach Europa wollten!

Unterdessen machte sich Italien dafür stark, dass Panama die vergebene Lizenz kündigen sollte, weil die Aquarius2 die beschlossenen Anordnungen nicht befolgte. Das geschah auch und nun darf das Schiff, sobald es irgendwo anlegt, nicht mehr die Meere befahren, ohne eine gültige Lizenz. - Kurz und gut - das Schiff darf an der französischen Küste anlegen - die 40 Flüchtlinge werden verteilt - und das Schiff wird einstweilen stillgelegt, bis zu einer Klärung.

Nun werdet ihr meinen, dass das doch ein deutsches Boot ist und warum Deutschland keine Lizenz ausgibt? Habt ihr je eine Erklärung dafür gelesen? NEIN. Es wäre dann nur so, dass das Schiff und ihr Kapitän alle deutschen Anordnungen befolgen muss, wie Löhne der Besatzung, die Freizeit der Betroffenen, die Ladungen des Schiffes und das wären nicht wenige Gebote. Es fahren übrigens kaum noch Schiffe unter deutscher Flagge in der Welt herum. Die Auflagen sind zu hoch.

Desweiteren kommt hinzu, dass die gesamte europäische Gemeinschaft diese komplette Flüchtlingsflut nicht übernehmen will. Es wäre gegen EU-Interessen. Darum gibt es auch für die Aquarius keine EU-Lizenzen.

Inzwischen sind ja alle möglichen Länder, die mit Flüchtlingen zu tun haben, mit EUROS und speziellen Artikeln versorgt worden. Es wurden in Assamaka - im Grenzbereich von Niger zu Algerien - sowie in Arlit - in der Wüste - spezielle Stationen errichtet, wo sich Ausreisewillige melden können. Das sind übrigens auch die Orte, wohin Algerien und Marokko alle zurückgewiesenen Migranten wieder zurückbringt. Nur ob die jemals Europa sehen werden, das sollte man bezweifeln.

In den Medien heisst es immer, dass man die Flüchtlinge einfach in der Wüste ausgesetzt hat. Die Staaten liegen nun mal zu einem grossen Teil in der Wüste, woher die Menschen auch zuvor kamen. Wenn sie beim Verlassen des Landes 3.000 km durch die Gebiete fuhren, ist dieWüste ja kein neuartiges Gebiet für die Flüchtlinge. Es wird immer alles aus unserer Sicht geschildert, was jedoch auf die Menschen der Wüstengebiete nicht zutrifft.

 

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