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Who's Online  

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Das stammt nicht aus meiner Feder, sondern von einem Bekannten.

 

Sagen, Meinen und Verstehen können sehr verschieden sein.


Ein reales Ereignis, an dem ich selbst beteiligt war:

Meine netten Kollegen hatten sich von einem Schnellimbiss Schnitzel und Pommes besorgt und äusserten sich zufrieden über Menge und Qualität des preisgünstigen Menüs. Da ich selbst nichts bestellt hatte, forderte man mich mehrmals mit Nachdruck auf, doch mal ein Auge auf das besonders grosse Schnitzel meiner Arbeitskollegin zu werfen, was ich aber mit der Begründung ablehnte, dass ich in meinem Leben schon so viele Schnitzel gegessen hätte und ich mich durch solche Banalitäten nicht beeindrucken liesse.

Was dann geschah, ist ein wahres praktisches Lehrstück zur Erklärung von Deutungshoheit in Sprache und Wortbegriffe und ein offenkundiger Beweis für eine, auf den kleinen Kreis der Mitarbeiter beschränkte neurolinguistische Wortkonditionierung!
(Assoziation eines Wortes mit einer wesensfremden Deutung)

Der eine Kollege grinste schon sofort auffällig in sich hinein, der andere schaute mich schon fast strafend an, als hätte ich einen geschmacklosen Witz in Gegenwart meiner Kollegin erzählt und warf mir vor, niveaulos zu sein. Ein Aussenstehender, der das alles gesehen und gehört hätte, würde gar nicht verstehen, warum der eine lacht und der andere eine moralische Rüge erteilt.

Was habe ich gesagt und was haben meine Kollegen verstanden?

"Ich habe schon viele Schnitzel gesehen und das Schnitzel meiner Kollegin interessiert mich nicht." Das war`s.

Eine wörtliche Übersetzung des von meinen Kollegen Verstandenen ist in der Tat unter meinem Niveau, spiegelt jedoch das zeitweilige Gesprächsniveau in der Belegschaft wieder, welches unter die Gürtellinie mit fantastischen sexualhypertrophischen Wortschöpfungen einhergeht, wie z. B. Fisch, Meeresfrüchte, Bärenauge und Schnitzel für die weibliche Vagina. Ich weiss jetzt wirklich nicht, wer bei dieser Begebenheit niveaulos geredet hat, oder vielleicht nur niveaulos gedacht hat?

An diesem realen Beispiel wird deutlich, nach welchem Prinzip die mediale Volksindoktrination, bzw Volksverdummung funktioniert. Das läuft natürlich in unseren Massenmedien alles viel subtiler und raffinierter ab, als in obigem Beispiel, weshalb man ja ausdrücklich von "Qualitätsmedien" spricht. Man braucht den Leuten nur lange genug und immer wiederholt mit vielen Psychotricks einhämmern, dass ein Wolf ein Schaf ist; irgendwann glauben sie es und versuchen, den Wolf zu streicheln.
Konkret: Zuwanderung ist eine Bereicherung, alle Menschen sind gleich, Volk und Nation führt früher oder später zu Krieg, kein Mensch ist illegal, Rettung aus Seenot geht nur in Richtung Europa, Neger haben nur eine andere Hautfarbe, Reichsbürger sind Nazis, Revisionistische Historiker betreiben Geschichtsklitterung, Holocaustungläubige sind Kriminelle, die zurecht im Knast sitzen, Islam heisst Frieden, Chemtrails sind normale Kondenzstreifen am Himmel, Chemotherapie ist das einzige Heilmittel gegen Krebs, Impfen schützt vor Krankheit, Männer und Frauen bilden sich ihr Geschlecht nur ein, die BRD ist ein demokratischer Staat, jeder Mensch, woher er auch kommt, hat überall nur Rechte, die das Gastland zu gewähren verpflichtet ist, die Menschenrechte sind die höchste moralische Instanz, Verschwörungstheoretiker sind gefährliche Lügner, rechte Hetzer und Antisemiten - usw und jede Frau hat ein Schnitzel.

Wer lesen kann, der lese und verstehe, wer hören kann, der höre, wer denken kann, der denke und wer reden und schreiben kann, der tue es bitte erst nach dem Lesen, Hören, Verstehen und Denken!

Wohlan, so sei es.

Ulrich Busse

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