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Urheberrecht soll reformiert werden

 

Die Reform ist heftig umstritten - jetzt hat das EU-Parlament zugestimmt. Das Urheberrecht soll modernisiert werden. Befürworter sprechen vom Schutz für Kreative, Gegner vom Ende der Meinungsfreiheit.

Seit Monaten haben Befürworter und Gegner mobil gemacht - nun hat das EU-Parlament der umstrittenen Reform des Urheberrechts zugestimmt. Die EU-Kommission will die Regelungen damit an das digitale Zeitalter anpassen.

438 Abgeordnete stimmten für die Pläne, 226 stellten sich gegen die Reform. 39 enthielten sich. Damit können nun die Verhandlungen zwischen dem Parlament und dem Rat der EU-Staaten beginnen. Im Juli hatten die Parlamentarier einem Vorschlag des EU-Rechtsausschusses ihre Zustimmung noch verweigert, der daraufhin inhaltlich überarbeitet wurde.

Mehr Schutz, weniger Meinungsfreiheit?

Besonders umstritten sind zwei Punkte: das Leistungsschutzrecht für Presseverleger und die sogenannten Upload-Filter.

Beim Leistungsschutzrecht sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne weiteres Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Sie sollen stattdessen die Verlage um Erlaubnis bitten und gegebenenfalls dafür zahlen.

Die umstrittenen Upload-Filter sind in dem Text nicht ausdrücklich erwähnt. Allerdings sollen Anbieter wie Facebook, die Google-Tochter Youtube oder Twitter für urheberrechtlich geschütztes Material, das von Nutzern hochgeladen wird, haftbar gemacht werden.

Kritiker gehen deshalb davon aus, dass die Plattformen alles unternehmen werden, um keine Rechte zu verletzen - und deshalb diese Upload-Filter einführen werden.

Dabei handelt es sich um Software, mit der Internetplattformen schon beim Hochladen überprüfen können, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind.

Reform hart umkämpft

Kritiker befürchten durch die Urheberrechtsreform Zensur, eine starke Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine Bedrohung für das freie Internet. Befürworter loben die Pläne dagegen: Zeitungsverlage, Autoren, Plattenfirmen und andere Rechteinhaber würden dadurch fairer für ihre Leistung entlohnt.

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-urheberrecht-109.html

Ich verwende grundsätzlich die Artikel von Tagesschau.de oder die von GEZ-Sendern nach Belieben, mehr oder weniger, je nach Interesse, weil das alles von uns Bürgern bezahlt wurde und wird.

Man sollte den jungen Leuten raten, sich doch für den Beruf eines Rechtsanwaltes ins Zeug zu legen, denn der wird künftig immer zu tun haben. Unser Leben in der EU ist derartig in Gesetzesverschärfungen eingepackt, dass die Bürger überhaupt nicht mehr erkennen können, was sie noch dürfen oder was schon gesetzwidrig ist.

Dass man der MEINUNGSFREIHEIT an den Kragen will, das ist schon seit längerer Zeit durchgedrungen. So lange, wie die Bürger ihre Meinungen nur im privaten Rahmen unter sich mitteilen, lässt man sie gewähren. Aber wenn sie die im INTERNET bekanntgeben, wie Aufrufe zu spontanen DEMONSTRATIONEN, das kann den Staat eines Landes schon mehr wie arg belasten. - So kann man die Massen nicht mehr beherrschen! - Das wird für jede Regierung mehr als riskant!
Und jeder Fehler eines Politikers wird in der ganzen Welt sehr schnell bekanntgemacht.

Aber
- es geht nicht nur um diese Meinungsfreiheit. Es ist wesentlich schlimmer. Man hat ja schon allerhand im Internet angerichtet, was man REFORMEN nennt. - Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat der SPD-Politiker ja schon erfolgreich unters Volk gebracht, obwohl die meisten nicht einmal wissen, was das bedeutet. -

Man sagt allerdings: "Dummheit schützt vor Strafe nicht!" Alle Gesetze werden veröffentlicht und manche Medien überbringen sie dem Volk, in einer verständlicheren Form. - Wer es nicht mitkriegt, muss eben bei Vergehen Strafe zahlen, denn die Rechtsverdreher müssen auch leben!

Ich bin kein Mitglied der Facebook-Gemeinde und darum bin ich auch noch unschuldig, was gelöschte Kommentare und unsinnige Artikel betrifft. Die Zeiten habe ich lange hinter mir, als man diese Spielchen mit mir betrieb. Darum habe ich mir eine eigene Homepage zugelegt, wo mich bisher keiner zensierte.

Allerdings will man mir demnächst wohl auch an den Kragen, weil ich im Internet Artikel lese, einen kleinen Abschnitt kopiere und dann den Link dazugebe, damit meine Leser das auch verfolgen können. Das war bis jetzt eine jahrelange Praxis und ich glaubte immer, dass das eine Werbung für die Zeitungen sei. - Gut - manche Medien erlauben das nicht. Wenn sie das auf ihrer Seite so darstellen, dann respektiere ich das auch.

Allerdings - wenn mir solche Zeitungen das Lesen ihres Artikels verweigern und ich stattdessen ein Probeabonnement abschliessen muss oder ich könnte Artikelabschnitte käuflich erwerben, dann lasse ich meine Finger davon. Schliesslich ist das Internet voll mit Nachrichten. Ich sage es mal so:  Wenn ich eine Homepage betreibe, dann ist es doch normal, dass die Leute meine Ausführungen auch lesen können. Ich brauchte ja dort nichts veröffentlichen, wenn ich andere Interessen hätte und Geld damit erwirtschaften möchte. Man kann die Leute aber auch nicht nötigen, Gelder für das Lesen von Nachrichten zu erzwingen!

Es gab Zeiten, wo unsere Medien wahrheitsgemässe Artikel in unseren Zeitungen an die Öffentlichkeit brachten. Jeder Haushalt besass und kaufte seine Zeitungen. Aber selbst die Naivsten unserer Bürger erkannten inzwischen die Halbheiten in den Blättern. Die einen müssen um jeden Preis USA-freundliche Nachrichten berichten, die anderen haben die Aufgabe, NATO - Vorhaben und die kriegerischen Details zu kaschieren und in Attacken der Gegner zu wenden. Für so etwas brauche ich keine Zeitung kaufen.

Ich hatte vor Jahren meine Zeitung gekündigt, als ich einen Anruf bekam, warum ich denn die Zeitung abbestellt hätte? Darauf habe ich erwidert, für gut recherchierte und genaue Informationen würde ich wohl zahlen, aber nicht für eine Regierungs - Propaganda.

Nur ein Beispiel:  Die NATO bombardierte in Libyen die gesamte Wasserversorgung des
Landes des "Great-Man-Made-River-Projektes". Libyen besitzt keinen einzigen Fluss und besteht zu 98% aus Wüste. Was machte die Zeitung mit den vier Buchstaben daraus? Gaddafi - der damalige Präsident des Landes - hätte seinem Volk das Wasser genommen! - Das man ihn umbrachte - das hat man seinem Volk wohl anschliessend in die Schuhe geschoben.

Es ist das gleiche, wie jetzt der syrische Präsident ASSAD sein Volk mit Giftgas umbringt und Fassbomben auf sein Volk abwirft. - Habt ihr auch nur eine dieser deutschen Qualitätszeitungen vernommen, die das mal richtig gestellt haben? Nein - im Gegenteil, es wird täglich erneut gehetzt.

Seit es dieses Zeitungssterben in unserem Land gibt, (nicht ohne Grund) seit die Arbeitslöhne gesenkt wurden, müssen die Bürger des Landes auch die Ausgaben beschränken. Ausserdem kann man nachlesen, wie die DPA - die Deutsche Presse Agentur heute funktioniert: Deutsche_Presse-Agentur


"Die 185 Gesellschafter der dpa sind ausschließlich Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten. Damit sind Gesellschafter und Kunden der Agentur größtenteils identisch."


Es war ja mal so, dass die Redaktionen ihre Journalisten auf die Reise schickten, um vor Ort zu berichten. Das war noch Journalismus und nicht das, was man uns heute vorlegt.

Die Wirtschaft, die Politik, die Kirchen, Verbände oder sonst wer geben ihnen passende Berichte an die DPA ab, die dann verbreitet werden können. Alle Themen sind vorgegeben und die liesst man dann überall, nur die Wortlaute sind unterschiedlich. Das ist beispielsweise wie eine Speisekarte in einem Lokal.

Dann werde ich wohl künftig keine Titel und keine Zeilen mehr von irgendwelchen Zeitungen übernehmen können, aber ich werbe auch nicht dafür. Einige mir wohlgesonnene Blogger haben mir erlaubt, dass ich Zeilen ihres Artikels mit einem Link nutzen kann. Daran werde ich mich auch halten. Schaun wir mal, ob es nach diesem EU-Gesetzbeschluss den Redaktionen besser geht??

Wenn ich alles genau betrachte - ist die gesamte EU gegen die europäischen Völker gerichtet. Ihnen geht es nur um die  Umsätze. Die Völker haben zu schweigen! Oh - ich könnte mich schon wieder erregen.

Wenn es um REFORMEN geht, sind immer VERSCHLECHTERUNGEN gegen das Volk gemeint!

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