Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 123 Gäste und keine Mitglieder online

   

Wieder einmal Libyen


Was dann folgt, ist das Nennen eines der wenigen glaubhaften Artikel über die Zustände von Libyen. Die iknews.de sind mir bisher als glaubhafte und seriöse Informationen bekannt, sonst hätte ich den Link nicht bekanntgegeben.

Aber es ist bekannt, dass in Kriegszeiten immer sehr viel gelogen wird. - Übrigens - als ich danach googelte, was aus dem Gaddafi-Wasser-Projekt geworden ist, da tauchte die Schlagzeile von BILD auf, dass „Gaddafi dreht seinem Volk den Wasserhahn ab“. Und die ganzen Schlagzeilen, die ich hätte lesen können - von unseren Qualitätsnachrichten - ähnelten denen - die man für Syrien ebenfalls verwendete.

Die bombende NATO schützte das Volk vor seinem Präsidenten?

Die Nato beteiligte sich jedenfalls mit etlichen Bündnisverpflichtenden seit 2011 offiziell an einem schrecklichen Krieg gegen Libyen. Der Präsident des Landes - er war wohl ein komischer Vogel - wurde umgebracht. Das gesamte Wasserprojekt wurde zerbomt. Die USA duldeten sein Handeln nicht, Afrika mit Wasser zu versorgen, eine eigene Währung in Umlauf zu bringen und das eigene Öl und Gas eigenständig zu verwalten.

Gegenüber heute hatte Gaddafi sein Land wohl im Griff. - Heute ist Libyen in 1.000 verschiedene Clans und Milizen zerfallen, die sich eigene Gebiete angeeignet haben und dort ihre Rechte durchsetzen.

Ich muss erwähnen, dass das Land keinen einzigen Fluss besitzt, nur diese Wadis, die in enormen Regenzeiten Wasser führen. (= kleine Flussläufe, die im Wüstensand schnell wieder versickern) U n d - 98% des Landes besteht aus WÜSTE - nur 2% sind eine  landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

So - die NATO hat das Land vollkommen zerstört und es den Warlords überlassen. Man konnte diese Zustände sehr gut für die Flüchtlingsbewegung aus Afrika nutzen, weil Recht und Gesetz dort keine Rolle spielen. Es zählt nur das Geld!

Die Schlepperbanden - vergleichbar mit der MAFIA - nahmen sehr viele Milliarden ein, um die ganzen Ausreisewilligen von Zentralafrika - durch die Wüsten - bis an die Küsten des Mittelmeeres zu bringen. Man muss von NIGER bis nach Libyen so mehr als 3.000 km Strecke bewältigen.

Jahrelang klappte es mit dem Organisieren der weiteren Schlepper ganz gut - die die Flüchtlinge/Migranten/Asylanten an Libyens Küste in Boote zu pferchen und sie ins Mittelmeer zu geleiten. Vorsichtig ausgedrückt schreibe ich, dass die in Seenot befindlichen dann von RETTUNGSSCHIFFEN aufgenommen und überwiegend nach Italien/Sizilien gebracht wurden. Europa war darüber nicht begeistert und wollten Italien auch nicht unbedingt entlasten.

Italien und die kleinen Mittelmeerinselchen weigerten sich, noch irgendwelche Rettungsschiffe in ihre Häfen aufzunehmen. Ja - nun wurde die FLÜCHTLINGSROUTE zunächst stillgelegt, zumal bestimmte Küstenorte Libyens Geld von der EU - auch von Italien - erhielt - um die Küste zu bewachen. Interessant sind ja nur die Orte, die eine nicht so grosse Entfernung zu Europa aufweisen.

Nun komme ich auf die Schlepper zu sprechen, die von AGADEZ aus - im NIGER - die Willigen für ca. 600 Euro durch die Wüste geleiten. Sie interessiert ja nicht, ob die Personen von dort aus weiterkommen. Wenn sie dort abgeladen werden, muss jeder sehen, wie er weiter kommt. Auch wenn unterwegs einer vom Wagen fällt, der wird nicht beachtet. Er bleibt in der Wüste liegen und findet sein Grab dort.

Nun komme ich zum nächsten Problem, was das Land hat. In der Hauptstadt TRIPOLIS sammeln sich inzwischen Tausende  dieser Flüchtlinge an, die immer noch hoffen, irgendwie nach Europa zu gelangen. Von Tripolis nach Malta sind es 350 km und von dort bis nach Sizilien sind es weitere 100 km übers Mittelmeer. Sie haben kein Geld und keine Arbeit. Ausserdem ist Libyen selbst ein armes Land. Die Bürger von Tripolis sind stinksauer auf diese Flüchtlinge. Sie raten ihnen heimzugehen.

Nach Tripolis gelangen inzwischen Flüchtlinge von überall und keiner weiss, was mit ihnen geschehen soll. Das ist eine alte Karte von 2014 - die jedoch heute noch Bestand hat. Nur - Fakt ist, dass Italien, Malta und Lampedusa keine Schiffe mit Flüchtlingen mehr in ihre Häfen lassen. Wie lange Spanien noch bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen, das ist ungewiss. Meist übergibt man sie Marokko und Algerien, die die Reisenden dann wieder bis zur Grenze Niger - in der Wüste - bringen.

Was man den Medien nun noch glauben kann und was nicht, ist hier schwer einzuschätzen. Eines jedoch ist relativ sicher, einige der Folgen wurden hier bereits in Artikeln beschrieben. Als besonders heftig empfinde ich den Angriff auf das Great-Man-Made-River-Projekt und dessen Folgen für die Libysche Bevölkerung. Einige Zeilen zu diesem menschlichen Drama und der Perversion organisierter Kriege.

 

Im Fall von Libyen wurde alles an Propaganda in die Waagschale geworfen und wie sich nun zeigt, offensichtlich auch erfolgreich. Ein halbes Jahr flogen Bomber der Nato Friedensangriffe? Es gab eine Resolution, die zu einem Kaugummi verarbeitet wurde und das Unheil für die Bevölkerung nahm seinen Lauf.

Bereits am Anfang dieses Krieges – wir sollten es ja eigentlich eher eine humanitäre Mission nennen ?! – schrieb ich bereits kurz darüber, dass ich einige „versehentliche“ Treffer auf die Pumpstationen und Pipelines der Wasserversorgung erwarte. Heute bekam ich in einem Ria Novosti Artikel erste Hinweise, genau darauf. Hier einige Zeilen dazu :

Libyen-Krieg: Halbe Million Menschen in Tripolis ohne Trinkwasser


Libyen in Not

Das ist inzwischen aus Libyen geworden!

Während meiner Schreiberei werde ich dauernd vor iknews.de gewarnt.  Ja klar, wenn es um Nato und Kriege geht, geht es nicht mehr ehrlich zu. Ich habe da etwas geändert und hoffe, dass ich den Artikel jetzt speichern und veröffentlichen kann. Es ging immer um SICHERHEITSHINWEISE.

Hier wird nichts von dem NATO-Vorhaben erwähnt, ein Artikel von Dez. 2010.

Sahara-Wasser für Libyens Küste

Pipelines von der Größe eines Autotunnels pumpen Wasser aus der Tiefe an die Küsten und in die Wüste Libyens. Martin Gehlen hat eine Schaltzentrale des Projekts besucht.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-12/libyen-wasser?page=1

Übrigens - das war vor dem Krieg, als das Land noch intakt war.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de