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Foodwatch-Gründer über Macht von Konzernen

"Die Demokratie wird entwertet"

 

Der Einfluss der Konzerne auf die Politik sei in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen, sagte der Verbraucherschützer und Gründer von Foodwatch, Thilo Bode, im Dlf. Wähler seien heute nicht mehr in der Lage, die Politik zu lenken.

Thilo Bode im Gespräch mit Benedikt Schulz

 

Der Einfluss von Konzernen auf die Politik sei in den letzten 20 bis 30 Jahren stark gewachsen, sagte der Gründer der Organisation Foodwatch, Thilo Bode, im Deutschlandfunk. Die Wähler seien nicht mehr in der Lage, diesen Einfluss zu begrenzen:

"Die Politik - so ist meine These - greift immer weniger ein, weil die Konzerne zunehmend mehr Erpressungspotential haben. Sie kaufen sich ja auch Politiker nach ihrer Amtszeit, die als Berater bei den Konzernen tätig werden. Sie beeinflussen Stiftungen, sie kaufen Lehrstühle, sie finanzieren Universitäten – alles in ihrem Sinne. Und das schafft ein großes Ungleichgewicht und die Demokratie wird dadurch entwertet."

Einfluss auf öffentliche Meinung

Für Politiker sei es inzwischen sehr unangenehm sich mit Konzernen - der mächtigsten Gruppe in unserer Gesellschaft - auseinanderzusetzen, sagte Bode. Sie vermieden solche Konflikte, da Konzerne heute mächtig genug seien, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Dem wolle sich kein Politiker aussetzen. Das sehe man ganz deutlich bei VW:

"Da sagt der ehemalige Vorstand Müller, 'wir sind systemrelevant - wenn man uns an den Kragen will, wird die ganze Wirtschaft in Deutschland gefährdet'. Das ist natürlich Unsinn. Hier muss die Regierung einschreiten und die Millionen Autofahrer und Käufer, die hier betrogen worden sind, auch schützen."

Keine Entscheidungen gegen Konzerne

So würden auch keine politischen Entscheidungen mehr gegen Konzerne gefällt. Bestes Beispiel sei die deutsche Autoindustrie. Bode verurteilte den Satz von Bundeskanzlerin Merkel, dass die Menschen wieder Vertrauen in die Autoindustrie gewinnen müssten. Im Gegenteil müssten die Wähler wieder Vertrauen in die Regierung gewinnen, indem diese gegen die Konzerne einschreite:

"Die Leute sind nicht zufrieden mit diesem Zustand, wo wir das Gefühl haben, dass eigentlich uns die Autokonzerne regieren - und nicht die gewählten Vertreter."

Veränderung muss von Bürgern ausgehen

Veränderung könne nur von den Bürgern ausgehen, denn die Politik habe sich mit den Konzernen verbrüdert. Dazu müsse es zunächst ein Problembewusstsein geben, dass von Konzernen eine Gefahr ausgehe.


Hier kann es nachgelesen werden

Es ist wirklich selten, dass man so etwas mal liest. Merkel und ihre Zunft schützen alle - nur nicht die Verbraucher. Ihnen wird ALLES zugemutet.

Man erfuhr es gestern wieder in der Talkshow, die unerträglich war. CO² - zerstört das Klima und WIR sind die Schuldigen!
Wir kaufen zuviel und falsch, wir reisen zuviel, wir fahren zuviel und alles, was wir tun, ist klimagefährdend. Das Fleisch muss teurer werden, damit die Bauern ihre Tiere auch tiergerecht halten.

Keine Rede davon, dass ja massiv Werbung darum gemacht wird, damit wir ja kaufen. Wer bietet denn die billigen Flugreisen an? Gäbe es sie nicht, würde sie auch keiner verlangen. Gäbe es dieses billige Fleisch nicht, würden wir es nicht kaufen. Es geht immer um ein Angebot und die Nachfrage.

Selbst wenn wir das billige Fleisch nicht kaufen würden, es würde trotzdem so viel geschlachtet und dann exportiert.
Bei uns in Täuschland wird nicht so viel weggeschmissen, weil alles zu den TAFELN gelangt. Ich weiss noch, als man die Untersuchungen machte, da hiess es am Ende, dass man die österreichischen Erkenntnisse nehmen könnte, hochgerechnet auf die 80 Millionen deutschen Bürger. Das konnte jedoch nicht stimmen, weil bei uns die Suppenküchen und Tafeln eine Menge verwerten. - Aber immer wieder und wieder bekommt man die Wegwerfkilos genannt. Einmal falsch - dann immer falsch. Dass bei uns noch viel weggeworfen wird, will ich glauben.

Aber deshalb sollen WIR am menschengemachten Klimawandel und dem CO² Schuld haben?
Wir werden bezichtigt, die SUV-Autos zu kaufen, die mehr Abgase in die Luft pusten. Und warum nimmt man nicht mal die dicken Luxusautos, womit die dicken Wohlhabenden umherfahren?

NEIN - alles wird gezielt auf die Massen der Bürger abgewälzt. Sie müssen am Ende bezahlen. Ich denke während meiner Schreiberei sehr viel und glaube, dass man noch viel vorhat, mit diesem Sommer. Die 30° im arktischen Raum, die gehen mir nicht mehr aus dem Kopf.

Übrigens gibt es heute in Hammerfest, der nördlichsten Stadt Norwegens, Regen und 10° plus, wo es angeblich vor einigen Tagen noch 30° waren.

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