Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 68 Gäste und keine Mitglieder online

   

Libyen hat keine sicheren Küsten


Ich beginne einmal mit der Grösse Libyens. Das Land besteht aus 1.775.500 km².
Deutschland besteht aus 357.385 km². Libyen ist demnach fünf mal so gross wie Germany.

Das Land hat keinen einzigen Fluss, aber einige grosse Salzseen. Nur 2% des Landes können für die Landwirtschaft genutzt werden. Der seinerzeitige Diktator Muammar al-Gadhafi schuf quasi das achte Weltwunder in dem Land. Das Wasser unter der Wüste wurde genutzt, weshalb das Land mächtig davon profitierte.
Mittlerweile gilt der bis zu 2000 Meter tiefe Nubische Aquifer – so heißt der natürliche Wasserspeicher aus der letzten Eiszeit, der sich auch unter Ägypten, Tschad und dem Sudan erstreckt – als das größte unterirdische Frischwasservorkommen der Erde.

Wasser unter der Wüste


Libyen hatte eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfasste die kostenlose medizinische Versorgung sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Allgemeine Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht für Sechs- bis Fünfzehnjährige.[27] Dennoch liegt die Analphabetenrate der Frauen noch bei 14,4 % und die der Männer bei 3,3 %; diese Rate ist aber mit insgesamt 9 % im afrikanischen Vergleich sehr niedrig.[28]

Libyen besitzt reichliche Erdöl- und Erdgasvorkommen. ABER der damalige Staatspräsident al-Gadhafi wurde 2011 in den allgemeinen Unruhen dort umgebracht. Der wollte aber auch den "afrikanischen Dollar" einführen und Afrika mit Wasser versorgen, wie auch noch die ZINSEN verbieten - die "Grundlagen des Kapitalismusses". Wenn er auch viel Gutes für sein Land erreichte, er wurde immer als Diktator bezeichnet, mir war der immer suspekt. Aber ok, ich kann das ohnehin nicht richtig beurteilen und wenn ich mich auf das Geschwätz berufe, was mir die Medien vorsagen, dann gelange ich ohnehin in eine total falsche Richtung. Heute bin ich eher der Meinung, dass man in Afrika für demokratische Verhältnisse überhaupt noch nicht reif ist.

Auf jeden Fall hat man den al-Gadhafi 2011 gekillt - wer auch immer! Er musste weg - wie es meistens der Fall ist. Danach zerfiel das Land wieder in einzelne Stämme und jeder Stammesfürst machte sein Ding. Man setzte auch noch eine provisorische Regierung ein, aber von dort kam nicht mehr viel - bis heute. Was soll in dem Wüstenstaat regiert werden? Das Land ist mit dem Tode al-Gadhafi zerfallen.


Es gibt eine Küstenstrasse, die direkt zum Nachbarland Tunesien führt.
Wo ich die roten Kreuze machte, das sind Küstenorte mit Häfen, wovon in Zuwara wohl auch Boote der Fischfangflotten und für die Exporte von Datteln und Feigen liegen.

Wüstenwasser

NATO bombardiert Rohrleitungen

Als die NATO im Jahr 2011 mit der Bombardierung Libyens begann, verließen die meisten der ausländischen Arbeiter rasch das Land. Im Juli 2011 beschossen Kampfjets in der Nähe von Brega Wassersysteme und Rohrleitungen des Projekts und zerstörten zusätzlich eine Fabrik, die die Ersatzrohre für Reparaturarbeiten herstellte.

50 Prozent aller Libyer ohne fließend Wasser

Die letzten beiden Phasen des Flussprojekts sollten innerhalb der nächsten 20 Jahre abgeschlossen werden, doch dank des „humanitären“ NATO-Angriffskriegs befindet sich das Projekt in großer Gefahr. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung des Landes hing privat und gewerblich von der Wasserversorgung des Great-Man-Made-River-Projekts ab.

Nach den NATO-Bombardements der Wasserversorgung, die im Volksmund auch als „achtes Weltwunder“ bezeichnet wurde, hatten 50 Prozent der libyschen Bevölkerung plötzlich kein fließendes Wasser mehr. Westliche Medien schoben die Schuld auf Gaddafi.

Etwa die deutsche Bildzeitung meldete: „Gaddafi dreht seinem Volk den Wasserhahn ab“. Gaddafis „Schergen“ hätten eine Kontrollstation angegriffen und teilweise lahmgelegt, hieß es.

Wie immer diese Lügen

Nun weiss man auch, wer den Krieg dort inszenierte und alles andere denkt man sich.
Es war eine elende Sauerei, dem Volk das Wasser zu nehmen!

So - nun habe ich einiges über Libyen geschrieben. Auf meiner Karte seht ihr die drei roten Kreuze, die ich malte. Es sind die Küstenorte, wo auch die Flüchtlinge eintrudeln. Aber passt mal auf.

Libyen hat ja seine Hoheitsgrenze auf ca. 137 km ausgeweitet. Wer dort mit einem Schiff herumtrudelt, der handelt illegal und die libyschen Soldaten können alles beschlagnahmen. - Da fällt ZUWARA praktisch aus, die Flüchtlinge schaffen diese 137 km nicht mit ihren Schlauchbooten, bis sie Rettungsschiffe erreichen könnten.

Von Abu Kammasch aus ging es eher. Das ist ein kleines Küstenörtchen, nahe der Grenze zu Tunesien. Oder es bietet sich die direkte Grenze zu Tunesien an.

Ras Ajdir ist ein tunesischer Ort an der Mittelmeerküste und an der Grenze zu Libyen. Der Ort ist umgeben von Wüste. Die nächste Stadt auf libyscher Seite ist das 60 Kilometer entfernte Zuwara. Wikipedia


Das Meer vor Tunesien hat den Vorteil, dass dort nur 12 Seemeilen zum Hoheitsgebiet des Landes gehören. Das sind nur ca. 22 km - weshalb die sogenannten Rettungsschiffe immer oberhalb von Tunesien stehen. Sie können so jedoch eher die Migranten von Libyen aufnehmen. Es ist schon ein Unterschied, ob die Schlauchboote 22 km oder 137 km im Mittelmeer paddeln müssen.

Die libyschen Küsten sollen nicht sicher sein? Aber die Migranten kommen doch von NIGER aus durch die Wüste, bis an die Küste Libyens, wo sie dann in Schlauchboote verfrachtet werden. Was wird denn für diesen Anlass erwartet? Die dortigen Menschen haben doch selber nichts. Wenn sie von der Küstenpolizei aufgegriffen werden, ja dann geht man bestimmt nicht zärtlich mit ihnen um. Umgekehrt wohl auch nicht, denn die Aufgegriffenen werden sich wohl gewaltig wehren, weil sie ja quasi schon ihre Überfahrt nach Europa bezahlt haben. Wen interessiert es? Die Europäer wollen keine Illegalen aus Afrika aufnehmen. Jedes Land muss doch wohl das Recht haben, die Aufnahme von Fremden zu begrenzen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de