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Abzocke an den Autobahnraststätten


1998 wurden die Tank- und Raststätten an den Autobahnen privatisiert. Gut - das verschaffte einem keine grösseren Sorgen.
Was dem jedoch folgte, das lässt einen wütend werden.

Die Autobahn Tank & Rast GmbH ist ein Unternehmen, das bis auf wenige Ausnahmen alle Autobahnraststätten und deren Tankstellen in Deutschland verpachtet, betreibt und verwaltet. Für einen Großteil der Autobahntankstellen in Deutschland liegen die Konzessionen bei der heutigen Autobahn Tank & Rast GmbH, welche die daraus abgeleiteten Vertriebsrechte für Benzin- und Dieselkraftstoffe an die Mineralölgesellschaften weiter überträgt. Die Kraftstoff-Vertriebsrechte an den Raststätten werden im Rahmen einer Auktion durch die Autobahn Tank & Rast GmbH neu vergeben und haben zuletzt Regel eine Vertragslaufzeit von 4 Jahren. Die Betreiber die den Zuschlag zur Auktion erhalten haben, legen dadurch die Kosten auf die Kraftstoffpreise und Produktpreise im Verkaufsbereich um und sind somit fast immer höherpreisig gegenüber den Angeboten an Straßentankstellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tank_%26_Rast
 

Sanifair

Eine Tochtergesellschaft des Unternehmens ist Sanifair. Sie ist für den Bereich der Toiletten zuständig und hat dafür ein eigenes Konzept entwickelt, um aus der bisher kostenlosen Dienstleistung einen Ertragsbringer für Tank & Rast zu machen. Es wird eine Toilettennutzungsgebühr von 70 Cent erhoben[11] (im Hannoveraner und im Dortmunder Hauptbahnhof 1 Euro), von denen 50 Cent auf Käufe in Tank & Rast-Unternehmen angerechnet werden.[12] Die Anrechnung wird nur auf Reisebedarf und Restaurant-Verzehr gewährt; Kraftstoffe sind ausgenommen. Bei der bundesweiten Einführung im Jahr 2003 war der Toilettenbesuch mit 50 Cent, die vollständig angerechnet wurden, für den kaufenden Gast noch kostenneutral.[13] Sanifair ist an ca. 300 Autobahn-Rastanlagen in sämtlichen Bundesländern außer Berlin und Bremen (das Bundesland Bremen hat keine Autobahnraststätten) vorhanden. Sanifair-Toiletten finden Autofahrer auch an einigen Standorten der Tank- und Raststätten der Marke AXXE.

Das ist jedoch nicht alles. Die Bundesregierung hat diese Einrichtungen privatisiert und die Erwerber haben sich ausgezeichnet damit arrangiert. Die Zufahrtswege, Parkplätze und die Gebäude der Rasthöfe werden weiterhin aus Steuermitteln finanziert. Nun stellt die Regierung fest, dass die Privatisierer stets hohe Gewinne durch die enormen Verteuerungen kassieren können, während viele Steuergelder in den Rest der Projekte versickern. Wie meistens, werden die Verträge ziemlich unbedacht abgeschlossen.

Inzwischen würde unsere Regierung dieses Verlustgeschäft am liebsten wieder rückgängig machen. Aber man bedenke, dass die Bürger inzwischen mehrfach geschädigt werden. Einmal müssen sie diese hohen Abzockpreise an den Autobahn-Tankstellen zahlen und obendrein müssen auch noch die Steuergelder für diese Projekte verbraten werden. Da kann man doch wirklich vom Verprassen von Steuergeldern reden - nur zu dem Zweck, dass die Konzerne noch satter werden.

Ich frage mich wirklich, welche Vögel da im Auftrag der Bundesregierung solche Verträge abschliessen? Da können sich die grossen Konzerne satte Gewinne verschaffen, ohne selber daran beteiligt zu sein. Sie geben ihren Namen und ihr Geld bis zum Ende ihres Vertrages und kassieren nur mächtig daraus.

Und die Bundesregierung, bzw die Steuerzahler, die dürfen zahlen und zahlen, für Gebäude, Zufahrt und für Parkplätze.

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