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Italienisches Schiff 

Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht

Stand: 31.07.2018 13:55 Uhr


Ohne ihr Anrecht auf Asyl zu prüfen, hat ein italienisches Schiff Bootsflüchtlinge offenbar zurück nach Libyen gebracht. Das berichten mehrere italienische Medien und Hilfsorganisationen.

Von Lisa Weiß, ARD-Studio Rom

Ein italienisches ziviles Schiff soll 108 aus dem Mittelmeer gerettete Migranten zurück nach Libyen gebracht haben. Das berichten die NGO "Proactiva Open Arms" und mehrere italienische Medien. Italienische Behörden hätten dem Schiff die Anweisung gegeben, sich mit der libyschen Küstenwache abzusprechen, so die Zeitung "La Repubblica". Das Schiff sei in den Hafen von Tripolis gefahren.

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega bestätigt, dass in den vergangenen Stunden insgesamt 611 Migranten von der libyschen Küstenwache zurück an Land gebracht worden sind. Die italienische Küstenwache habe die entsprechenden Einsätze aber weder koordiniert noch daran teilgenommen, so Salvini in einem Facebook-Post.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erklärte auf Twitter, man sammele derzeit Informationen über den Fall. Libyen sei kein sicherer Hafen, und diese Handlung könnte internationales Recht verletzt haben. Nach geltendem Recht müssen Menschen, die aus Seenot gerettet werden, zu einem sicheren Ort gebracht werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/libyen-fluechtlinge-127.html

Ihr solltet euch einmal die vielen Kommentare zu dem Artikel ansehen. Man bekommt bei dem Thema langsam Schaum vor den Mund.
Tagelang liest man darüber, dass die Italiener keine Asylanten mehr aufnehmen wollen. Es werden Demonstrationen angeordnet. Die gesamte italienische Regierung wird deshalb verunglimpft. Ich kann das Handeln der Italiener durchaus verstehen. Was sollen sie mit den vielen Migranten machen? Kein anderer will sie aufnehmen!

Dann opferte sich Spanien auf und übernahm die Bootsflüchtlinge. Sie erklärten reihenweise, dass sie ohnehin nicht in Spanien bleiben wollen. Und weil die Vorzeichen gerade so günstig sind, das Meer ziemlich ruhig, da steuern die Afrikaner direkt auf Spanien zu, auch in kleineren Booten.

Und nun ruft Spanien um Hilfe und bittet Europa um die Aufnahme dieser Migranten. Sie wurden vor Ort notdürftig versorgt, bekamen eine Busfahrkarte und wurden von da ab nicht mehr gesehen.

Aber interessant ist, seit man die Helferschiffe aus dem Verkehr zog, hörte man kaum noch von Flüchtlingen. Es mussten auch kaum welche gerettet werden.

Aber dass auf einmal die libysche Küstenwache oder wer auch immer noch daran beteiligt war, die Migranten retteten und  nach Libyen zurückgebracht wurden, da entstand mal wieder grosses TRARA! Libyen sei kein sicherer Hafen und ganz schlimm betrachte ich die Aussage, dass ja nicht einmal geprüft wurde, ob ein ASYLGRUND bestand.

Wer sollte das denn wohl überprüfen? Und vor dem Versuch, nach Europa zu gelangen, war Libyen wohl ein ganz sicheres  Land. Sonst würden dort nicht so viele Migranten ihr Glück versuchen. Wenn man jedoch Fluchtgründe angeben muss, dann holt man auch die Folter und Vergewaltigungen hervor. Das ist ganz klar.

Aber man merkt folgendes:

Offiziell will kein EU-Land weitere Flüchtlinge aufnehmen. Aber wenn sich keine Menschen mehr auf den Weg machen, dann wird von den vielen Ertrunkenen geschrieben und dass man mehr Rettungsschiffe einsetzen müsste. Dabei hat FRONTEX doch so viele Schiffe, Hubschrauber und was weiss ich im Einsatz, die eigentlich dafür zuständig sind.

Und wem auch immer daran gelegen ist, mit seinem Schiff das Mittelmeer zu durchkämmen und Flüchtlingsboote zu retten, der sollte auf jeden Fall ganz legal ausgerüstet sein. Der Name des Schiffes und seine Nationalität muss identifizierbar sein. Wer dabei mogelt, handelt ILLEGAL. Dessen Schiff kann man stilllegen. Und ich denke mir, dass dahinter auch Gründe versteckt sind.

Auf jeden Fall kann man bemerken, dass es gegen den Strich läuft, wenn Migranten auf den Booten nur gerettet und an die Küste zurückgebracht werden. Da heulen alle Medien auf und erfinden Gründe, warum das ein Unrecht war. Selbst die UN beteiligte sich an dieser abstrusen Meinung.

Eigentlich geht es doch nur um die RETTUNG VON MENSCHENLEBEN - ODER?
Wer tagelang hilflos im Meer herumschippert, ohne Nahrung und Wasser, der sollte doch wohl froh sein, gerettet zu werden.
Kein ASYLANT kann verlangen, auch noch nach Europa verschifft zu werden.

Wenn das den Menschen in Afrika klargemacht wird, dann sollten sich weitere Rettungen dieser Art erledigen.

U N D  -  keine RETTUNGSSCHIFFE - keine SCHLEPPERBANDEN - kein Ausnehmen der ohnehin armen AFRIKANER.

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