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Özil-Statements im Wortlaut 

"Nicht länger Sündenbock für Grindels Inkompetenz und Unfähigkeit"

Mesut Özil hat sich in den sozialen Medien zu seinem umstrittenen Fototermin mit dem türkischen Präsidenten Erdogan geäußert. Die Statements im Wortlaut.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/nach-erdogan-affaere-das-oezil-statement-im-wortlaut-a-1219615.html


Und dann noch das Nachtreten von dem Bayern Fussballkönig:

Uli Hoeneß übt vernichtende Kritik an Mesut Özil

https://www.welt.de/sport/fussball/article179800484/Mesut-Oezil-Spielt-seit-Jahren-Dreck-Hoeness-vernichtende-Kritik.html

Ein typischer Fall dafür, wenn die sportlichen- und die politischen Interessen aufeinandertreffen.

Das war ohnehin - spätestens in Bezug auf die Fussball WM in Russland fällig. Aber zuvor ging es ja auch noch um die Wahlen in der Türkei. Da sollte jeder Deutsche seinen Unmut gegen Erdowahn erklären. Was auch immer geredet und erklärt wurde, der türkische Staatschef setzte sein Vorhaben durch. Man weiss es, dass sowas nicht immer sehr gradlinig verläuft, aber was können die Bürger schon daran ändern.

Nun wurde Memut Özil wohl in Deutschland geboren, wurde also durch seine Geburt zum Deutschen. Seine Erziehung nahmen türkische Eltern vor, die ihm auch noch einen NATIONALSTOLZ mit der TÜRKEI vermittelten. Das ist der Punkt, wo viele Kritiker dran scheitern. Die Familie zählt in der Türkei ALLES.

Ich kann das nachvollziehen, wie der Özil da in diese Probleme hineinschlitterte. Er war ja nicht immer ein Spieler der deutschen Nationalmannschaft. Zuvor war er ein Jugendlicher, der sich immer zwischen den Nationalitäten durchmogeln konnte. Er musste sich nie entscheiden. Als er jedoch in die deutsche Mannschaft einberufen wurde, als NATIONALSPIELER, da setzte man anscheinend voraus, dass er nun seine türkische Seite, die in ihm schlug, abweisen würde.

Es begann schon damit, dass man ihm vorwarf, die deutsche Nationalhymne nicht mitsingen zu wollen. Derzeit gab es ja mehrere Fussballspieler, die das Singen verweigerten, alle aus blöden Gründen heraus. Wer sich für eine deutsche Nation aufstellen lässt, der sollte auch die Hymne mitträllern, ohne an seine Familie oder ohne an seine Nation zu denken, der man ebenfalls nebenbei angehört. Hier ist eine Entscheidung von Erwachsenen notwendig.Die Spieler präsentieren ein Land.

Aber als sich Özil in London mit dem Erdowahn traf, was ja von irgendwelchen Leuten angeleiert wurde, da sah Özil überhaupt kein Problem, das zu verweigern. Er sah sich als freier Mann in London, der nun auch mal sein türkisches Innerstes mit dem Erdowahn präsentieren durfte. Natürlich hatte er nie mit solch einem Zirkus gerechnet, der sich deshalb in Deutschland auftat. Die Medien hörten und hörten nicht auf, alles mögliche in die Berichterstattungen hineinzupacken.

Der DFB wurde noch mit dazu gerührt:  Darf Özil überhaupt in Russland spielen und mehr? Er durfte und ich sage mal, wenn er entscheidende Tore geschossen hätte, zum Wohle Deutschlands, dann wären all die Bosheiten um ihn stumm geblieben und überall hätte man Loblieder gehört.

Ich sage nur dazu:  Kein Spiel der deutschen Mannschaft war gut zu nennen. Die vorherigen Testspiele waren Katastrophen. Man konnte keinen der Spieler als weltmeisterlich bezeichnen. Obwohl man alle als gute Spieler kennt, funktionierten sie als Mannschaft äusserst mies. Daran kann man keine Schuld von Özil abmessen.

Und wenn der Uli Hoeneß nun solche Kritik an Özil abwirft, dann ist das ein sehr schlechter Stil. Fussball ist ein Mannschafts - Sport. Ein mieser Spieler würde nicht ein Spiel versauen. Man könnte auch mit zehn Mann spielen und trotzdem ein gutes Ergebnis bringen. Ich habe es vielfach erlebt, dass Mannschaften urplötzlich gut dabei sind, wenn sie mit den Trainern gut klarkommen. Und noch so viel Luxus macht aus einer ELF keinebessere Mannschaft. Dieses nur an LÖW gerichtet, weil er mal Kritik äusserte.

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