Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 96 Gäste und keine Mitglieder online

   

Können wirksame Luftabwehrsysteme die nukleare Abschreckung überflüssig machen?

Von Peter Haisenko 

Irak und Libyen wären heute noch souveräne, funktionsfähige Staaten, wären nicht ins Chaos gebombt worden, wenn sie über eine wirksame Luftabwehr verfügt hätten. Auch in Laos würden heute nicht Millionen Blindgänger ihren täglichen Tribut fordern. Wenn die USA den Luftraum nicht beherrschen können, greifen sie kein Land an. Bräuchte Nordkorea die atomare Abschreckung, wenn sie wirkungsvoll verhindern könnten, dass fremde Kampfflugzeuge in ihren Luftraum eindringen können?

Seit es Flugzeuge gibt, werden diese als Waffe eingesetzt. Gegen Ende der 1920-er Jahre, als Flugzeuge mit großer Reichweite und Tragfähigkeit entwickelt wurden, sind sie zu einem kriegsentscheidenden Faktor geworden. So hat Churchill bereits in seinem 1928 veröffentlichten Werk „Nach dem Krieg“ seinen geplanten Vernichtungskrieg gegen deutsche Städte beschrieben: „Es eröffneten sich Luftwege, auf denen Tod und Schrecken weit hinter die eigentlichen Frontlinien getragen werden konnten, so dass auch Frauen, Kinder, Greise und Kranke, die in früheren Kriegen natürlicherweise verschont blieben, davon erfasst wurden.” Diese verwerfliche Kriegstaktik haben die USA übernommen und perfektioniert unter anderem in Nordkorea, Vietnam, Irak und Libyen. Auch das Dritte Reich hat sich in dieser Hinsicht nicht zurückgehalten. So hat die “Legion Condor” auf Seiten Frankos in Guernica ein wahres Massaker veranstaltet, denn auch hier gab es praktisch keine Gegenwehr gegen Luftangriffe. Nicht zu vergessen der Einsatz der Luftwaffe in Palästina und Syrien, vor dem Zweiten Weltkrieg.

Nur durch deutliche Luftüberlegenheit wurden Kriege seit 1945 “gewonnen”

Bitte hier alles lesen/

Eigentlich wollte ich mir heute einen ruhigen Sonntag gönnen. Doch der Artikel von Herrn  Haisenko gab mir wieder viel Stoff zum Nachdenken.  Es ist wirklich genauso, wie der Autor alles beschreibt. Man denkt meist nur an einzelne Länder, wenn man die Lage beurteilen will. Aber als Ganzes gesehen ist es viel Aufschlussreicher, wenn man unsere heutige Situation beäugt.

Es bereitet mir Angst, wenn ich nun die Situation am Persischen Golf betrachte. Die USA treiben es auf die Spitze, wollen unbedingt einen Krieg mit dem IRAN entfachen - beabsichtigen - den Öl- und Gasverkauf des Irans zu sperren, eventuell die Strasse von Hormuz zu schliessen und mehr von diesen abartigen Praktiken.

Soviel ich weiss, haben die Russen dort aber auch einige Luftabwehrsysteme installiert. Die Türkei ist ja auch nicht sehr weit vom Geschehen entfernt. Sie beziehen ja ihr Öl und Gas direkt aus dem Iran per Pipeline. Ich denke, dass sich die Türken das nicht von den Amis verbieten lassen.

Was wird aus KATAR - die ja mit dem IRAN gemeinsam ihre Bodenschätze aus dem Persischen Golf fördern? Direkt in KATAR haben die USA ihr Hauptquartier im Nahen Osten. Aber auch die Türkei ist dort auf dem Halbinselchen präsent.

Es wird noch viel Ärger mit dem Trump geben. Er will die Staaten alle erpressen, die nicht so spurten, wie er es will. Aber ein HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL.  Die restliche Welt wird nicht vor dem Amis kuschen und wenn der TRUMP den Bogen total überspannt, das eigene Land darunter leiden muss, dann sind auch seine Tage gezählt.

Noch kurz auf Syrien und unsere Qualitätssender bezogen:  Vor einigen Tagen ging die Hetzerei schon wieder los, weil die syrische Armee und das russische Militär die restlichen Söldner aus Südsyrien vertrieben haben, einschliesslich der westlichen Waffen, die man zurücklassen musste.

Es wurde verkündet, dass Assad nun seine eigenen Bürger tötet und vertreibt. (auch Frauen und Kinder! sagte man)  Der Westen kann ja jetzt nicht zugeben, dass der total aussichtslose Krieg gegen Syrien verloren wurde. Noch ist dort kein Frieden, aber das Ziel rückt näher.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de