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Medikamente auch bei mittelschwerer ADHS

Stand: 22.06.2018 11:05 Uhr

 

Sie sind unruhig und können sich schlecht konzentrieren: Kinder mit ADHS sind in vielen Fällen schwer zu behandeln. Eine neue Leitlinie setzt nun auf Medikamente auch bei mittelschweren Fällen.

 

Künftig sollen auch Kinder mit einer mittelschweren ADHS schneller Medikamente wie Ritalin bekommen. Es soll die Symptome lindern. Das sieht eine neue Leitlinie zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vor, die von den zuständigen Fachgesellschaften und -verbänden vorgestellt wurde.

"Die Auswertung der aktuellen Datenlage hat gezeigt, dass die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie auf die Kernsymptome der ADHS nicht sicher belegt ist", sagte Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Die Experten empfehlen die Verhaltenstherapie aber weiterhin - als zusätzliche Maßnahme bei allen Schweregraden der ADHS.



https://www.tagesschau.de/inland/adhs-behandlung-101.html

Mir geht es nicht darum "Früher war alles besser" darzustellen.

Kinder sind von Natur aus unruhig, laut und für die Erwachsenen auch oft unbequem. So waren wir als Ältere immer, nur die meisten Eltern merkten es nicht so, weil wir immer draussen spielten und viele unserer Streiche geheim hielten.

War die Schule beendet, bekamen wir unser Mittagessen, machten unsere Hausaufgaben und es drängte uns nach draussen ins Freie, wo wir uns austoben konnten. Wir hatten ja keinen Computer, keine grossen Spielzeuge, ausser einem Ball, aber wir hatten immer vollauf zu tun. Langeweile gab es nie, weil immer irgendeinem Kind etwas einfiel, was man tun könnte. Aber ich möchte nicht von meinen Kinderstreichen erzählen, die zu einer sehr schönen Erlebniszeit gehören.

Es gab keine dicken Kinder, weil alle in Bewegung waren. Ich las einmal sehr gute Ausführungen darüber, wie Kinder alles aufnehmen. Sie benötigen das Spiel im Freien, um das Gelernte von der Schule aufnehmen zu können. Leider bekomme ich das in Details nicht mehr zusammen.

Kinder können nicht wie Erwachsene ruhiggehalten werden. Ich habe das seinerzeit mitverfolgt, dass man Familien mit Kindern keinen Wohnraum mehr vermieten wollte. Und dann kam es in den grossen Häusern im Kohlenpott dauernd zu Beschwerden über die zu lauten Kinder über einem, unter einem oder nebenan.

Der laute Verkehr spielte schon keine Rolle mehr, aber die Kinder. In den Städten hatten die Kinder nicht einmal Platz zum Spielen und wenn, dann gab es Sportplätze, wo sich die grossen Kinder schon ihren Bereich abgesteckt hatten. Ohne die Aufsicht von Erwachsenen konnte man die kleineren Kinder dort nicht hingehen lassen.

Wir sind seinerzeit 1970 aus dem Ruhrgebiet verzogen, ganz aufs Land. Da sind unsere Kinder aufgeblüht. Sie haben auch ihre Streiche ausgeübt, die mir teilweise verborgen blieben, aber sie hatten ihre Freiheit, wenigstens einige Stunden am Tag. Wir hatten nicht viel Geld, haben noch ein Haus gebaut - mittels viel Eigenleistung statt Geld - aber unsere Kinder wuchsen völlig kindgerecht auf, mit sportlichen Betätigungen innerhalb ihrer Freizeit.

Heute beklagt man sich wegen einer Konzentrationsschwäche der Kinder, die stundenlang vor dem Computer sitzen, nachdem sie schon die ganzen Schulstunden im Sitzen ableisten mussten. Die vielen Süssigkeiten, als Ersatz-Mahlzeiten, weil Mama nicht im Hause ist, die sorgen für die Vollendung der dicken Kinder. Wenn sie soweit sind, werden sie auch ruhiger, weil das Bewegen schon schwerer fällt.

Irgendwann bei einer Routine-Untersuchung wird dann ein zu hoher Blutdruck bemerkt und einige Vorboten für DIABETES.
Meist schickt man das Kind dann zu einer Kur. Kommt es zurück, gerät es ja in die gleiche Lebensführung wie zuvor und es bleibt alles wie gehabt. Es sind traurige Entwicklungen!

Am Ende wird alles Pillen abgedeckt. So züchtet man sich die Kranken. Der natürliche Verlauf wird schon rechtzeitig gestoppt.
Heute darf ja ein Kind nicht einmal mehr die Masern bekommen. Es muss unbedingt vorher die IMPFEN haben. Die jüngeren Mütter werden mir diesbezüglich kein recht geben.

Ich denke da etwas weiter: Das hat die Natur nicht vorgesehen. Wenn man sich alleine die menschlichen Labore im Inneren der Körper ansieht, welche Möglichkeiten die haben, dann kann man nur recht ehrfurchtsvoll darüber nachdenken. Es würde so manchen Gang in die Apotheke ersparen.

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