Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 98 Gäste und keine Mitglieder online

   

Fall Susanna

 

Verdächtiger im Irak festgenommen

 

Stand: 08.06.2018 13:40 Uhr

Der Tatverdächtige im Mordfall Susanna ist im Nordirak festgenommen worden. Das teilte Bundesinnenminister Seehofer mit. Der 20-Jährige sei von kurdischen Sicherheitskräften gefasst worden.

Im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna ist der verdächtige Iraker Ali Bashar nach den Worten von Innenminister Horst Seehofer von kurdischen Sicherheitskräften im Irak festgenommen worden. Seehofer sprach nach Abschluss der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern in Quedlinburg von einem "Fahndungserfolg der Bundespolizei".

 

Dank an kurdische Sicherheitskräfte

 

Bashar sei in der Nacht durch kurdische Sicherheitsbehörden im Nordirak auf Bitten der Bundespolizei festgenommen worden. Der 20-jährige Iraker wird verdächtigt, das 14 Jahre alte Mädchen Susanna vergewaltigt und getötet zu haben.

Die Jugendliche aus Mainz war zuvor zwei Wochen lang vermisst worden. Am Mittwoch wurde schließlich die Leiche in einem Erdloch in Wiesbaden entdeckt.

Seehofer dankte den kurdischen Sicherheitskräften und der deutschen Bundespolizei für die Zusammenarbeit.

Legale Ausreise vor Fahndungsbeginn

Bevor er zur Fahndung ausgeschrieben wurde, war Bashar nach Angaben des Bundesinnenministeriums mit seiner Familie legal über den Düsseldorfer Flughafen ausgereist und hatte sich nach Erbil im Nordirak abgesetzt.

Zu diesem Zeitpunkt löste sein Name keinerlei Alarm aus: Er wurde erst zwei Tage später als Tatverdächtiger im Fall Susanna zur Fahndung ausgeschrieben. Die Gruppe habe deutsche Aufenthaltserlaubnisse und so genannte Laissez-Passer-Papiere gehabt, die von der EU oder Deutschland ausgestellt würden, wenn kein gültiger Reisepass vorliege.

Laut Bundespolizei kaufte Bashar die Flugtickets unter falschem Namen. Am Flughafen kontrollierte die Bundespolizei aber nur die Ausweisdokumente, die in arabischer Schrift ausgestellt waren und zu den Personen passten. "Die vorgelegten Dokumente waren echt, gültig und berechtigten zur Ausreise", erklärte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam.

Der Fall sorgte deutschlandweit für großes Aufsehen - auch in der Politik. So wird über die Frage diskutiert, weshalb Ali Bashar trotz unterschiedlicher Namen in den Ausweispapieren und auf der Bordkarte ungehindert in die Türkei fliegen konnte.

Seehofer sagte dazu: "Mir ist wichtig, der Bevölkerung mitteilen zu können, dass nach diesem furchtbaren Verbrechen sich Gott sei Dank aufgrund der internationalen Zusammenarbeit niemand mehr - an welcher Stelle in dieser Erde (auch immer) - sicher fühlen kann." "Das ist für betroffene Familien natürlich nicht der Trost", sagte der Minister weiter. Dennoch sei es für die "staatliche Gemeinschaft" wichtig, "dass auf ein so furchtbares Verbrechen dann möglicherweise auch die Sühne kommt".

https://www.tagesschau.de/inland/fall-susanna-103.html

Eigentlich müsste man froh sein, dass der Täter vielleicht in einen irakischen Knast kommt. Da ist es bestimmt wesentlich unangenehmer als bei uns in einer Zelle. Ging aber sehr schnell alles!!

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de