Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 43 Gäste und keine Mitglieder online

   

Menschenrechte  

Artikel 19 - Meinungs- und Informationsfreiheit

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Erläuterung zu Artikel 19

Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.

Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

   

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

Eine in Bürgerkriege verkleidete Aggression



Wenn man bereit ist, Abstand zu gewinnen, wird man bemerken, dass die verschiedenen Konflikte, die seit 16 Jahren den Erweiterten Nahen Osten ausgeblutet haben, von Afghanistan bis Libyen, keine Reihe von Bürgerkriegen waren, sondern die Anwendung einer regionalen Strategie. Unter Hinweis auf die Ziele und die Taktik dieser Kriege seit dem "arabischen Frühling", beobachtet Thierry Meyssan die Vorbereitung der folgenden.


Ende 2010 begann eine Reihe von Kriegen, die zunächst als Volksaufstände dargestellt wurden. Nacheinander wurden Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien und der Jemen von "Arabischen Frühlingen" heimgesucht, die die Wiederholung von dem von Lawrence von Arabien initiierten "großen arabischen Aufstand von1915" waren, mit dem einzigen Unterschied, dass man sich dieses Mal nicht mehr auf die Wahhabiten stützte, sondern auf die Muslim-Bruderschaft.

Alle diese Ereignisse wurden vom Vereinigten Königreich seit dem Jahr 2004 sorgfältig geplant, so wie die internen, durch den britischen Whistleblower Derek Pasquill enthüllten Foreign Office-Dokumente bezeugen [1]. Mit Ausnahme der Bombardierung von Tripolis (Libyen) im August 2011 waren sie nicht nur gewaltfreie Destabilisierungstechniken von Gene Sharp [2], sondern auch Kriege der 4. Generation von William S. Lind [3].

Durch die US-Streitkräfte umgesetzt, überlagerte sich das britische Projekt der "Arabischen Frühlinge" mit dem des US-amerikanischen Generalstabes: die Zerstörung der Gesellschaften und Staaten auf regionaler Ebene, wie sie von Admiral Arthur Cebrowski formuliert, von Thomas Barnett popularisiert [4], und von Ralph Peters illustriert wurde [5].

Die Ereignisse schienen im zweiten Quartal 2012 nachzulassen, so dass die Vereinigten Staaten und Russland zusammen am 30. Juni in Genf vereinbarten, eine neue Teilung des Nahen Ostens zu unternehmen.

Die Vereinigten Staaten haben ihre Unterschrift jedoch nicht eingehalten. Ein zweiter Krieg begann im Juli 2012, in Syrien und dann im Irak. Den kleinen Gruppen und Kommandos folgten große aus Dschihadisten bestehende Heere. Es war nicht mehr ein Krieg der 4. Generation, sondern ein klassischer, den Techniken von Abu Bakr Naji angepasster Stellungskrieg [6].

Diesmal, im Einklang mit der Arbeit von Robin Wright Wright, The New York Times Sunday Review, 28 septembre 2013.]], überlagerte sich der Wille, die Wiederaufnahme der "Seidenstraße" zu verhindern, mit den beiden vorherigen Zielen, als China seine Absicht zeigte.

Die Ereignisse schienen nach dem Sturz von Daesch im letzten Quartal 2017 wieder nachzulassen, aber die Investitionen in diese Konflikte waren derart groß gewesen, dass es für die Kriegs-Anhänger unmöglich schien, ihn aufzugeben ohne ihre Ziele zu erreichen.

Dann gab es einen Versuch der Wiederbelebung der Feindseligkeiten mit der Kurden-Frage. Nach einem ersten Misserfolg im Irak, kam der zweite in Syrien. In beiden Fällen hatte die Gewalt des Angriffs die Türkei, den Iran, den Irak und Syrien dazu bewogen, sich gegen den äußeren Feind zu vereinen.

Letztlich hat das Vereinigte Königreich beschlossen, sein ursprüngliches Ziel der Vorherrschaft über die Muslim-Bruderschaft zu verfolgen und hat dafür gerade die "kleine Gruppe" gebildet, wie Richard Labévière es enthüllte [7]. Diese geheime Struktur umfasst Saudi Arabien, die Vereinigten Staaten, Frankreich und Jordanien.

Die Vereinigten Staaten unternehmen ihrerseits den "Pivot to Asia" von Kurt Campbell [8], und haben gerade beschlossen, ihre Kräfte gegen China zu konzentrieren. Um dies zu tun, reorganisieren sie mit Australien, Indien und Japan, den Quadriennal Security Dialogue.

Unterdessen glaubt die westliche Öffentlichkeit, dass der einzigartige Konflikt, der bereits den ganzen Erweiterten Nahen Osten von Afghanistan bis Libyen verwüstet hat, eine Reihe von Bürgerkriegen für die Demokratie ist.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article200390.html

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   

Top-Video  

 Ukrainian Agony -
Der verschwiegene Krieg (Teaser)

Bei seinen Vor-Ort-Reportagen konnte Mark Bartalmai ein gänzlich anderes Bild zeichnen, als wir es aus den westlichen Mainstreamnachrichten kennen.
Erscheint im JULI

   

Nachgefragt  

Was ist Terrorismus?

Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Definition von Terrorismus. Schwierigkeiten bereitet insbesondere die Abgrenzung von Terrorismus und politischem Widerstand. Typischerweise werden Personen und Bewegungen, die von einer Seite als gewalttätige, aber legitime Untergrund- oder Widerstandskämpfer angesehen werden, aus einem anderen Blickwinkel als Terroristen bezeichnet, und umgekehrt. Die verschiedenen juristischen Definitionen des Begriffs, ob im nationalen Strafrecht von Staaten oder im internationalen Recht, sind häufig aus ähnlichen Gründen umstritten.

Quelle Wikipedia  Terrorismus

   

Interessant  

Treiben USA und EU Europa in einen Krieg mit Rußland?

Jürgen Elsässer, Chefredakteur des COMPACT Magazin, zu Gast in Wien spricht über die gefährlichen Entwicklungen Europas als militärisches Machtbündnis, den "Verlust" der österreichischen Neutralität welche leichtfertig von unseren Politikern - entgegen der Verfassung - aufgelöst wurde ( Boykott gegen Russland = Wirtschaftskrieg).


   

Gefährliche Geheimnisse 2015 - Wie USA und EU den Freihandel planen

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa.

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de