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Menschenrechte  

Artikel 19 - Meinungs- und Informationsfreiheit

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Erläuterung zu Artikel 19

Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.

Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

   

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

Ein Erlebnis, dass mich in Wut versetzte.


Ich war im Krankenhaus und konnte auch dort so einige Erlebnisse sammeln, die mich in Rage versetzten. Es ging nicht um mich, sondern um eine alte, 82-jährige Bettnachbarin.

Die Ärzte hatten wohl den Sozialen Dienst eingeschaltet, weil die Frau daheim dringend Hilfe benötigte. Sie hatte vor einigen Wochen erst einen Herzinfarkt erlitten, war geistig wohl gut dabei, aber körperlich total schwach. Die Frau erzählte mir ihre Nöte. "Wer putzt mir jetzt den Flur und die Kellerräume? Ich bin diese Woche dran."

Aber dann kam die Dame vom Sozialen Dienst. Das war auch schon der Anlass meiner Aufregungen. Aber ich möchte auch die Einzelheiten schildern, die sich da abspielten, denn die sind wichtig.

Es folgte eine Begrüssung und die Dame teilte mit, dass sie der alten Patientin helfen würde, dass sie ihr Leben daheim noch meistern könnte. Das war die erfreuliche Seite.

Die 82-jährige Patientin erklärte, dass sie daheim unbedingt Hilfe benötigte. Sie bekäme jedoch nur monatlich 120 Euro und dass sie damit keine Kosten für eine Pflege- und Haushaltshilfe decken könnte.

Die nette Dame vom Sozialen Dienst meinte, dass sie einen Pflegedienst anheuern sollte, den sie zunächst aus ihrer Tasche bezahlen sollte, wenn die 120 Euro nicht reichten. Hier muss ein Kotzsmilie hin.

Mein Blutdruck erhöhte sich schon merklich, zumal die alte Dame zuvor ihre geringe Rentenhöhe nannte, von der sie kaum existieren konnte. Die 120 Euro erhielt der Sohn, der die Summe seiner Mutter zum Leben aushändigte und nicht für irgendwelche Hilfen. Der Sohn war auch über 60 und sass wegen MS im Rollstuhl, hatte auch eine eigene Wohnung.

Aber auf alle Argumente beantwortete die Frau vom Sozialen Dienst diese 120 Euro, mit denen man ja schliesslich auch schon einiges bezahlen könnte. "Ja, für das Geld fährt die Ambulante Pflegehilfe wohl einen Monat hin und her?"

Und dann kam: 

"Dann reißen sie sich doch mal einige Monate zusammen und geben den Rest, der dann fehlt, von ihrer Rente dazu. Glauben sie mir, dass man durch Einsparen etliches Geld übrig behalten kann. Und wenn sie eine höhere Pflegestufe bekommen, dann erhalten sie ganz automatisch mehr Geld. Ausserdem können sie mit ihrer Krankenkasse einmal jährlich alles klären, wenn sie über 1% der Kostenbeteiligung liegen. 1% der Jahresrente ist ja wirklich nicht viel, die man ihnen zumutet."


Wenn ich meinen Mund hierzu auch nur einmal geöffnet hätte, dann wäre ein Gewitter heraufgezogen. Wie kann man eine solch arme und liebe, alte Frau nur so verarschen? Da fragt man sich, für was und von wem die für solch einen Unsinn bezahlt wird.
Eine Patientin mit einer nachweisbaren Minirente kann nichts von ihren Einnahmen zuzahlen. Wo nichts ist, da ist nichts. - Es ist doch keine Hilfe, der alten Frau solch einen Unfug zu erzählen.

Ich habe ihr hinterher erklärt, dass sie doch eine Hilfe in Anspruch nehmen soll, aber das Bezahlen sollen dann die Behörden vornehmen. - Nein - dazu war sie zu ehrlich. Sie sorgte sich überwiegend um ihre Mieterpflichten. Das ist so traurig, was ich dort erleben musste und wie man mit einem alten Menschen umgeht.



Übrigens - die ein oder zwei Prozent an Zuzahlung vom Jahreseinkommen, die das Mitglied zu leisten hat, bedeutet, dass man einen Jahres-Brutto-Betrag zugrunde legt. Das musste ich persönlich erfahren, als ich solch einen Antrag stellte, weil ich in einem Jahr zweimal alleine im Krankenhaus war. -

Ich wunderte mich nämlich, dass bei der Berechnung eine ziemlich hohe Jahresrente aufgeführt wurde. Vorsorglich teilte ich die Summe mal durch zwölf Monate und erkannte, dass meine Rente um einige Hunderter geringer war, als dort angegeben. Also - man legt einen Betrag bei der Berechnung zugrunde, den man überhaupt nicht erhält. Es läuft genauso bei den Arbeitnehmern, denen man Sozialbeiträge und Steuern vom Lohn einbehält. Nur bei irgendwelchen Berechnungen zählt man diese Summen als Einkommen. 

Auf meine Beschwerde hin, teilte man mir mit, dass das so gesetzlich festgelegt wurde.

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Quelle Wikipedia  Terrorismus

   

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