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Menschenrechte  

Artikel 19 - Meinungs- und Informationsfreiheit

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Erläuterung zu Artikel 19

Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.

Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

   

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

Das böse Bargeld


Ja, warum soll denn bloß das Bargeld weg? Dauert es zu lange? Dann soll man mir das sagen. Ich würde dann woanders einkaufen gehen.

Nimmt das Geldeinnehmen an der Supermarktkasse zu viel Zeit in Anspruch? - Ich denke sehr oft an Zeiten zurück, wo das Einkaufen wirklich noch sehr viel Zeit in Anspruch nahm.

Einst gab es in ESSEN ALBRECHT - das heutige ALDI. Da stand vor dem Eingang ein grosses Fass mit Salzheringen. Daran kann ich mich noch gut erinnern, denn wenn es Fisch gab, dann stank tagelang alles.

Im Laden selber standen viele Verkäuferinnen und viel Kundschaft, dicht aneinander gereiht, die sehr viel Zeit mitbringen mussten. Alles musste abgewogen werden. Es wurde kein Kilo Zucker, Mehl oder sonst was erworben, nein die Kundschaft hatte nur Geld für 250 oder allenfalls 500 Gramm. Die Marmelade befand sich in einem grossen Eimer, wofür die Kunden ein grosses, leeres Glas mitbringen mussten. Ich weiss noch, dass die hässlich weisse Margarine aus einem grossen Block bestand, wovon die Verkäuferin dann einen Teil abschnitt und ich meine, in Ölpapier auf die Waage legte.

Und wenn es sonntags dann mal Bohnenkaffee für Vater und Mutter geben sollte, dann musste ich ein halbes Achtel kaufen. Dafür wurde eine dicke Packpapiertüte an der Waage eingehängt und mit einer Fülle wurden einzelne Bohnen dann hineingegeben. Ich mache es kurz. Ein halbes Achtel waren 62,5 Gramm. Ich meine, dass diese kostbaren Bohnen daheim auch noch mit einem Kaffeeextrakt verlängert wurden.Ich weiss nur noch, dass nur die Spitze der dicken, braunen Tüte gefüllt war.

Ich war jedoch noch beim Einkauf. Wenn die Verkäuferin ihre Kundin bedient hatte, musste sie ALLES IM KOPF addieren. Einmal rauf und einmal runter. Das passte dann auch. Keiner jammerte, weil das zu lange dauerte.

Aber das war die Zeit, wo jeder rechnen musste. Jeder lernte, mit seinem Geld umzugehen.
Vater erhielt sein Geld einmal pro Woche oder 10-tägig. Die paar Kröten mussten sehr sorgfältig eingeteilt werden. Ich kann mich erinnern, dass ein Kassierer von den Zechenhäusern, in denen wir wohnten, an bestimmten Geldtagen die Miete per Bargeld abholte. Das machte ebenfalls das Stromunternehmen so, ich meine, es war RWE.

Wir wohnten in diesen Zechenhäusern und alles richtete sich nach den Zahltagen der Bergleute. Vater war vor dem Krieg als Schlosser bei der Zeche tätig, hatte jedoch wegen eines bösen Arbeitsunfalles nach dem Krieg eine Bürotätigkeit woanders erhalten. - Und die hatten andere Zahltage, als die Bergleute bei uns. Ja, wir mussten auch eine höhere Miete zahlen, weil wir dort nicht mehr organisiert waren.

Ich wohnte meist bei Tante und Onkel auf dem Lande, kriegte aber dann und wann mal mit, dass wir noch nicht das passende Geld für Miete und Strom besassen, wegen einem anderen Zahltag. Die Löhne wurden immer in Lohntüten ausgehändigt. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen, wie knapp seinerzeit kalkuliert werden musste. Aber eines weiss ich noch ganz genau, dass es in Essen nur WASSERMILCH gab. Zum Unmut meiner Mutter erwähnte ich das immer, wenn ich mal dort weilte. Sie erklärte das jedoch damit, dass ich zu verwöhnt sei.

Bei Tante und Onkel bekam ich die Milch direkt von der Kuh. Und nach einem Tag hatte sich noch Rahm abgesetzt. Das kam dann auf mein Frühstücksbrot. Und ich sollte mit der komischen weissen Margarine und der Wassermilch zufrieden sein. Den Unterschied liess ich mir nicht ausreden.

Eine 15-Watt-Glühbirne in einem Raum. Ich erinnere mich aber auch noch gerne daran, wenn ich auf Vaters Schoss sass, man nur den Lichtschein des glühenden Ofens sah, man eine gemütliche Wärme spürte und Vater mir alle Fragen beantwortete, die ich ihm stellte.

Passt auf, ich habe den gesamten Vorspann nur erzählt, damit ihr begreift, wie wichtig diese Zeit für uns war. Wir lernten, mit dem Geld zu haushalten. Mehr als die Quellen, die durch Arbeit erzielt wurden, gab es nicht. Jedem Kind wurde schon beigebracht, dass man einen Notgroschen zum Leben benötigte. So kam dann die Spardose ins Spiel, dessen Inhalte man meist einmal pro Jahr zur Sparkasse brachte. Das gesamte Ersparte liess man sich in ein Sparbuch eintragen. Was war man stolz, ein solches Guthaben zu besitzen, von dem man sich mal kleine Wünsche erfüllen konnte. Es blieb jedoch bei diesen Kinderträumen. Die Banken wollten GRÖSSERES.

Ich weiss noch, als ich mit meinen Kindern später mal die Spardosen leeren lassen wollte, da wurde ich schon angemotzt, dass ich fürs Geldzählen demnächst Gebühren zahlen müsste.

Irgendwann mussten sich dann alle ein Konto bei einer Bank einrichten, wo der Verdienst von der Firma, wo man arbeitete, dann überwiesen würde. Und alle Abgaben, wie Miete, Strom und Versicherungen wurden gleich von den Banken bezahlt. Dafür berechneten sie Kontogebühren. So nach und nach wurden auch die Zahltage vereinheitlicht. Man entfernte die Bürger so langsam vom Geld. Es fand eine Entwöhnung statt.

Zu der Zeit war man mit 21 Jahren erst volljährig und ohne die Unterschrift der recht strengen Eltern konnte man nicht agieren. Als den Banken das alles nicht mehr reichte, wurde das Alter der Volljährigkeit auf 18 Jahre herabgesetzt und vielfach begann das Elend. Die dummen, noch unerfahrenen jungen Leute versauten sich schon früh ihr Leben, durch hohe Verschuldungen. Ich sage immer, wenn man Kredite zu bedienen hat, trägt man eine Schlinge um den Hals. Man bemerkt es erst, wenn es zu spät ist.

Ich will das jetzt auch nicht in Einzelheiten erklären müssen. Die meisten wissen es ohnehin, was geschieht, wenn plötzlich der Arbeitsplatz verloren geht. Nach einem Jahr gibt es HARTZ4. Davon kann keiner Raten begleichen. Dann bekommt man von allen Seiten nur noch BINNENBRIEFE.

Das geschieht, wenn man nie zuvor gelernt hat, mit Geld umzugehen. Die Bank möchte dein Geld verwalten. Sie zeigt dir dann schon an, wann sie nicht mehr bereit ist, dir Geld zu geben. Und so mancher Bankkunde ist schon froh, wenn ihm die Bank überhaupt noch was gibt. Ich schreibe es noch deutlicher:

Wenn der Lohn am ERSTEN eintrifft und das Konto am gleichen Tag schon um Tausende überzogen ist, dann ist es soweit.

Heute ist das Sparen schon ein verpönter Begriff. Man soll konsumieren - kaufen - kaufen und wegschmeissen.

Und achtet immer darauf:  GELD REGIERT DIE WELT

Das Geld soll aufs Konto - und man kann dann nichts mehr abholen. Die Banken überweisen von da nach dort, aber alles nur noch BARGELDLOS. Ist man dann nicht ein Sklave der Bank? Ich möchte mein verdientes Geld selber in Umlauf bringen und wenn ich es mir unters Kopfkissen lege. Es ist meine Entscheidung.

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Quelle Wikipedia  Terrorismus

   

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