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In Bächen, Flüssen, Badeseen

 

Antibiotika-Resistenz: Experten besorgt


Antibiotika-Resistenz ist besonders gefährlich für durch Krankheit geschwächte Menschen, Ältere und Neugeborene. Multi-resistente Erreger sind die Ursache. Die Ergebnisse einer neuen Untersuchung von Gewässern lassen deshalb aufhorchen.

Gesundheitsexperten sind besorgt über Antibiotika-resistente Keime in Bächen, Flüssen und Badeseen. "Das ist wirklich alarmierend", sagte Tim Eckmanns vom Robert Koch-Institut dem NDR. Zuvor waren im Auftrag des Fernsehsenders Wasser- und Sedimentproben von zwölf verschiedenen Orten in Niedersachsen im Labor getestet worden.

Ergebnis: An allen untersuchten Orten waren den Angaben zufolge sogenannte multiresistente Erreger nachweisbar. Solchen Keimen können einige Antibiotika nichts mehr anhaben, die daran Erkrankten sind besonders schwer zu behandeln. "Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht", sagte Eckmanns.

https://www.n-tv.de/wissen/Antibiotika-Resistenz-Experten-besorgt-article20270424.html

MEHR - MEHR - IMMER MEHR WACHSTUM SCHAFFEN - mehr produzieren!

Für mich ist die Vorstellung des ewigen Wachstums schon lange ein Schreckgespenst geworden. Um es ganz deutlich zu machen, heisst in der Medizin auch ein ewiges Wachstum KREBS. Damit möchte ich das mal vergleichen.

Einst ging es darum, die Bürger des Landes mit dem zu versorgen, was man erwirtschaftete. Im Herbst wurden die Kartoffeln eingekellert, Gemüse in Gläser eingekocht und das Obst von den Bäumen wurde an kühlen, aber frostsicheren Plätzen gelagert.
Es gab im Winter keine Erdbeeren, kein frisches Gemüse, keine Tomaten und andere Lebensmittel, die im Freien wuchsen. Aber wir überlebten trotzdem. Da kamen die getrockneten Hülsenfrüchte eher auf den Speiseplan und es wurde das verbraucht, was wir zuvor mühsam als Wintervorrat horteten. Auf jeden Fall waren all diese Lebensmittel in Ordnung.

Ich weiss noch, dass selbst bei uns in der Großstadt noch einige Nachbarn ihr Schwein im Stall hatten, welches mit Lebensmittelresten aus dem Haushalt gefüttert wurde. Dann und wann wurde mal eines geschlachtet und auf dem Hof bei uns konnten wir dann das Innere des Schweines, auf einer Leiter befestigt, hängen sehen. Das wurde später in der Waschküche verarbeitet, eingekocht und geräuchert - also haltbar gemacht.

Die Kartoffelschalen und Gemüseabfälle gaben wir den Nachbarn für ihr Schwein. Mittagessensreste gab es kaum, denn alles wurde am nächsten Tag aufgewärmt, ob man es essen wollte oder nicht. Etwas anderes gab es nicht.

Nun lebte ich jedoch überwiegend in meiner Kindheit auf dem Lande, bei Tante und Onkel. Da gab es genügend zu essen. Tante mochte ohnehin die "mageren" Stadtkinder nicht. Wenn sie ordentlich was auf den Rippen hatten, dann wurde das als WOHLSTAND gewertet.

Als ich mit ca. 11 Jahren endgültig nach Essen zurück musste, war dort schon eine ganz andere Entwicklung als auf dem Lande. Man kaufte alles mögliche. Eine private Schweinehaltung gab es wohl auch nicht mehr. Das Leben war ein ganz anderes geworden. So ging es weiter und weiter. Zuerst gab es ALBRECHT in Essen, was sich wohl so durchsetzte, dass sich dann die Supermärkte in Gang setzten. Da gab es schon die fertigen Gläser Marmelade und abgepackte Zucker- und Mehltüten. Ich weiss noch, dass man früher immer ein leeres Marmeladenglas mit ins Geschäft bringen musste, worein man dann die gewollte Menge an Marmelade einfüllte. Zucker, Mehl, Kaffee und sonst alles wurde abgewogen. Das war auch in kleinen Abgaben möglich. Auf einmal musste man jedoch 500 g Zucker und Mehl kaufen. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern und auf einmal gab es das nur noch als 1.000 g. Das war die Entwicklung, vielleicht ab 1960?

Es ging immer aufwärts, allerdings nicht beim Fleisch. Das konnte sich nicht jeder täglich leisten. Zu der Zeit lief das Viehzeug auch noch gesund draussen herum. Die Tiere mussten nicht auf engstem Raum dahinvegetieren, wo sie ständig mit Antibiotikum gefüttert werden müssen, damit sie nicht krank werden.

Heute werden sie mit allen Mitteln gemästet, gegen die Natur, in Käfigen gehalten, sie haben kaum Bewegung, damit sie keinen unnötigen Kalorienverbrauch haben. Und - da sie wegen schlechter Haltung auch schneller krank werden, gibt man ihnen zuvor schon Antibiotikum, was ein Krankwerden verhindern soll.

Aus dieser MASSENTIERHALTUNG gewann man nun billiges Fleisch. Man verzichtete auf eine tiergerechte Schlachtung, betreibt sie mit einer Automatik. Das muss computergesteuert schnell gehen. Ob da ein Tier tot ist oder nicht, es kommt an den Haken. Es ist ja keiner da, der das Schreien der Tiere hört. Die Menschen - die Schlachter - wurden dazwischen entfernt. Nur zum Zerteilen der grossen Stücke, da nimmt man noch Menschenhände dazu, aber das sind dann ganz billige Leute aus dem Osten/Rumänien usw. Es muss billig produziert werden!

Nun reichte es nicht aus, die deutschen Bürger mit Fleisch zu versorgen. Es gelangten immer mehr Tiere in die Ställe, damit man das billige Fleisch auch exportieren konnte. Das Ausmass ist gewaltig. Die Türe hinterlassen ja auch GÜLLE, was teilweise ins Grundwasser eindringt. Früher konnte das mal der Acker von einem Bauern, der ein paar Tiere hielt, auffangen. Bei diesen Mengen ist das jedoch unmöglich geworden. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass die Viecher alle das Antibiotikum ausscheiden, was wiederum ins Grundwasser gelangt. Wenn WIR dann erkranken, wirkt das Mittel bei uns nicht mehr.

Das, was ich nun schilderte, wäre doch schon genug der ganzen Dramatik, die damit verbunden ist.

NEIN - es geht ja noch schlimmer. Es gibt ja die GÜLLEBÖRSE. Jetzt können Bauern, die leerstehende Flächen besitzen, auf ihren Ackern Gülle abnehmen. Das hat die EU für die kleineren Länder beschlossen, die zuviel Vieh horten. Es betrifft Holland, Belgien, Luxemburg und bestimmt auch andere Länder im Nahbereich von Täuschland. -
Normalerweise darf jeder nur so viel Tiere halten, wie er auch den Mist auf seinen Flächen entsorgen kann.

Dem kam die EU entgegen. Jeder kann seinen Mist an einen entsorgen, der einen leeren Acker/Wiese besitzt.
 
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/guelleboersen-wie-mist-zu-geld-werden-kann/14870106.html

Muss man sich da noch wundern, dass unsere Böden, unser Grundwasser und unsere Gesundheit ruiniert werden?
Alles nur dem Zweck des WACHSTUMS? - Die ganze EU ist ein widriges Gebilde - das gegen die Natur agiert.

WIR brauchen nicht von ALLEM immer MEHR. WIR müssen wieder zurück. WIR brauchen nicht täglich Fleisch, wir brauchen nicht all die Dinge, die im Winter bei uns nicht wachsen. Meist schmecken sie ohnehin nicht.

WIR sind an einem Punkt angelangt, wo dieses ewige WACHSTUM unsere Gesundheit bedroht, unsere Landflächen ruiniert, unser aller Leben beeinträchtigt und unsere TIERWELT missachtet. Und in den ZOO`s werden die Tiere so vermarktet, dass reichliche Besucherzahlen sie passend aufsuchen können. Sie werden künstlich gezüchtet und verkauft, wenn die Besucherzahlen nachlassen.

Alles wird künstlich - gegen die Natur - geschaffen. Es ist abartig, wenn man sich das alles überlegt. Und irgendwann wird sich die NATUR mal für alles rächen. Ich bin sicher, dass dieser Zeitpunkt kommen wird.

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