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Menschenrechte  

Artikel 19 - Meinungs- und Informationsfreiheit

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Erläuterung zu Artikel 19

Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.

Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

   

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

Talk bei "Anne Will"Wie antisemitisch ist Deutschland?

Von Julian Vetten

Zwischen 15 und 20 Prozent aller Deutschen sollen antisemitische Ansichten haben. Wie kann das sein bei einem Volk, das den Massenmord an sechs Millionen Juden zu verantworten hat?

Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz befreit, haben die Nationalsozialisten bereits mehr als eine Million Menschen in dem Vernichtungslager ermordet, die allermeisten von ihnen Juden. Angesichts der ungeheuren Dimensionen des Massenmordes wird Auschwitz für die kommenden Generationen zu einem Symbol für den Holocaust. Doch 73 Jahre nach der Befreiung ist rechtes Gedankengut zunehmend wieder salonfähig - drohen die Schrecken des Nationalsozialismus in Vergessenheit zu geraten?

 

https://www.n-tv.de/politik/Wie-antisemitisch-ist-Deutschland-article20256063.html

Ich habe mir absichtlich einmal die gestrige Sendung angesehen. Es bestand eine Neugierde darüber, wie man über dieses deutsche Land heute denkt und wie man mal wieder alles auslegen würde.

Ganz vorab möchte ich darauf hinweisen, wie mich die bitteren Aussagen der alten Dame getroffen haben, obwohl mir das Thema sehr bekannt ist. Es ist einfach abscheulich, wer diese Tatsachen ignoriert. Aber ich möchte einmal ein wenig mehr dazu ausführen, als solche einseitigen Diskussionen zu führen.

In erster Linie beziehe ich mich darauf, dass Esther Bejarano, die die Konzentrationslager überlebte, in einigen Passagen ihrer Unterredung alle Deutschen zu Nazis stempelte, dann auch wieder nur zu 20% oder so.

Sie sprach von ihrem Vater, der seinerzeit seine Familie damit tröstete:  Wir brauchen nicht weg, denn die Deutschen werden den Hitler nicht dulden. Er war doch selber Deutscher. Warum wird immer ignoriert, dass das Volk NICHTS - aber auch NICHTS zu melden hatte. Wer auch nur ein Wort sagte, das gegen das Regime war, der wurde abgeholt. Und was man mit dem machte, ist auch bekannt. Also - das nur zur Duldung von Hitler.

Schon seit meiner Kindheit stellte ich meinem Vater Fragen über Fragen. Nirgendwo wurde etwas über den 2. Weltkrieg und nirgendwo wurde über Juden gesprochen. Das war ein grosses TABU. Als Kind erfuhr ich immerzu: Darüber spricht man nicht.
In erster Linie gehörten zu diesen Tabus die Kirche, die Juden und die Kriege.

Irgendwie kam es dazu, dass ich meinen Vater fragte, warum man über diese Themen nicht reden durfte. Es begann mich stark zu interessieren und dann erfuhr ich sehr viel.

Meine Mutter hatte vor dem Krieg immer für Juden als Hausschneiderin gearbeitet. Sie wurde für einige Wochen zum Reparieren von Kleidungsstücken oder auch zum Nähen von Gaderobe beschäftigt. Aber irgendwann waren die Personen überhaupt nicht mehr da, für die sie arbeiten sollte.

Dann kam ich mit meiner kindlichen Frage:  Wo waren die Leute denn?

Vater erzählte mir auch von der Reichskristallnacht und von dem Verbot, Kontakte mit Juden zu pflegen. Es leuchtete mir jedoch alles nicht ein, warum die Leute weggezogen waren? - So sah ich das zeitweilig. Ich denke, dass Vater mich auch schonen wollte, mit ganz bösen Aussagen. - Er sagte nur noch:  Jeder, der auch nur etwas gegen Hitler und sein Handeln sagte, der wurde abgeholt.

Es kam der Tag, wo er davon sprach, wie er diese grausame Zeit überlebt hatte. Ich werde bestimmt schon etwas älter geworden sein. Das öffnete mir die Augen ..................

Also, mein Vater arbeitete als Schlosser auf der Zeche und besuchte Abendschulen, um sich weiterzubilden. Er war durch einen Arbeitsunfall als Schmied auf einem Auge blind und wurde nicht zum Militärdienst eingezogen. Da er zudem auf der Zeche arbeitete, war das ein weiterer Grund von der Befreiung, als Soldat zu dienen.

Er wurde jedoch von allen möglichen Personen aufgefordert, der Partei beizutreten. Vater sagte zu mir, dass er inzwischen schon einiges mitgekriegt hatte, was das Regime vorhat und dass er das nicht unterstützen wollte. Nach etlichem Drängen sagte er einem Schulkollegen, der ihn ständig aufsuchte: "Leck mich mit deiner Partei am Arsch. Das bringt nichts Gutes."

Am nächsten Tag hatte Vater seine Einberufung in Händen. Er musste sich in Danzig melden und ich sage vorab "zu einem Himmelfahrtskommando". Ich glaube, meine Schwester war da schon geboren. Vater musste Abschied nehmen. Jeder konnte ahnen, dass der für immer war.

In Danzig angekommen, warteten dort vielleicht 100.000 Menschen, am Hafen. Ich habe mir diese Menschenanzahl gemerkt, über die Vater berichtete. Während er zu seinem Meldeort lief, traf er dort einen Bekannten, inmitten dieser vielen Versammelten, die wohl mit Schiffen weg wollten. Der fragte meinen Vater, was er denn dort wollte. Er zeigte seinen Stellungsbefehl vor und der Bekannte wies meinen Vater an, hier zu warten. Er käme wieder. - So - nach einer Weile der Spannung kam der gute Mann und übergab meinem Vater einen neuen Stellungsbefehl - in Hamm - in der Kaserne. Das war Vaters Rettung, denn der andere Stellungsbefehl wäre ein Himmelfahrtskommando gewesen. Später erfuhren sie, dass wirklich keiner davon zurückgekehrt war. Um welchen Einsatzort es sich handelte, weiss ich nicht.

So ging man mit Leuten um, die dem Regime nicht passten. Ich komme jetzt einmal wieder zu den Juden zurück und was mir Vater darüber berichtete.

Zunächst war auffällig, dass viele fehlten, dann wurde den Bürgern verboten, Kontakte mit Juden aufzunehmen, die Geschäfte wurden ruiniert und man verbot bei Juden zu kaufen. - Vater erklärte mir, dass etwas UNHEIMLICHES im Gange war, aber keiner redete mit anderen. Im Radio durfte man nur den einen Sender hören. Wer den Feindsender betätigte, dem drohte die Todesstrafe. An den Türen wurde gelauscht, alle wurden bespitzelt. Es verschwanden Menschen. Sie wurden einfach abgeholt. Geistig Behinderte, Schwule, politisch Auffällige, Juden und alle die, die dem Regime nicht genehm waren. Es gab ja auch einige, die gegen Hitler agierten. Die wurden fast alle sofort erschossen. Man liess NICHTS übrig.

Inzwischen war Krieg. Die Bürger wurden die ganzen Jahre mit den Erfolgen der deutschen Soldaten betäubt. Es gab ja kaum noch deutsche Männer im Lande. Sie waren überall im Einsatz. Zu der Zeit kümmerte sich kaum einer um den Verbleib der Juden oder der Verschwundenen. Man ahnte, dass sie in irgendwelchen Arbeitslagern steckten. Davon gab es ja auch einige Propagandafilme, die man den Bürgern servierte. Es war der böse Krieg, der die Menschen verelenden liess. Die Not war im engsten Familienkreis angekommen, die Ängste - ob der heutige Tag überlebt wird, wie man an etwas Essbares käme, wie es dem Vater im Krieg ginge. Das waren die vordergründigen Gedanken, was mir Vater schilderte.

Und nun frage ich:  Was hätten die deutschen Bürger tun können, um JUDEN zu retten, wo sie sich nicht einmal selber befreien konnten? Jeder Versuch wurde sofort im Keim erstickt.

Nun will ich jedoch die Soldaten anklagen, die bei der Vernichtung der vielen Menschen mitgemacht haben. Auch hier muss man wieder aussortieren, welche Soldaten man in die Konzentrationslager versetzt hatte und welche auf der anderen Seite freiwillig daran beteiligt waren. Das Erwähnen der Freiwilligen ist von mir nur mit einem inneren Wutbegriff auszuhalten. Das sind und waren abartige MÖRDERBANDEN, die die Partei gezüchtet hat. - Es ist einer der Gründe, weshalb ich nichts von PARTEIENGEHORSAM halte. Mit mir nicht!

Die einfachen, kleinen Soldaten hatten keine andere Chance, als die schmutzigen Befehle auszuführen, sonst wären sie kurzerhand selber erschossen worden. Hier muss man auch anführen, dass man selbst inhaftierte Juden dafür missbrauchte, die einfach nur überleben wollten.

Ich denke immer noch an Vaters Worte:  Zuerst wurden Arbeitsplätze geschaffen, es schien nach vielen Jahrzehnten aufwärts zu gehen, als man zu spüren begann, was mit Hitler verbunden war - da war es auch schon zu spät! Das Regime hatte das Volk mit aller Brutalität im Griff.

Die Vernichtung der Juden war ja mit ein Teil von allen schrecklichen Vorkommnissen. Wie viele Völker wurden überall auf der Welt umgebracht - alleine im 2. Weltkrieg schätzungsweise 60 bis 65 Millionen Menschen. Man spricht davon, dass durch weitere Verbrechen auch 80 Millionen Menschen vernichtet wurden.

Pro Stunde starben ebenfalls 100 deutsche Soldaten - die bestimmt nicht den Krieg wollten. Sie mussten!! Insgesamt 5 Millionen deutsche Soldaten starben im 2. Weltkrieg. Auch die haben den Krieg nicht gewollt. Ich weiss es auch von Verwandten, die nicht einmal eine Jugendzeit hatten. Sie mussten in den Krieg - später in Gefangenschaften!

Man kann die doch nicht als NAZIS abstempeln. Und WIR - die Nachkriegskinder - weisen die Anschuldigungen alle zurück. Es ist schlimm, was man den Juden antat - aber es ist erst recht schlimm - neue Kriege anzuheizen. WIR DEUTSCHEN haben reichlich büssen müssen. Das Land war total zerstört, alle Familien hatten Opfer und zertrümmerte Wohnungen zu beklagen. Die Bevölkerung war geschädigt. Ich kenne noch aus späteren Zeiten die Trümmer der Gebäude.

Ich bedauere wirklich von ganzem Herzen die Toten und Geschundenen des Krieges. - Man kann nur jeden Tag davor warnen, sich nicht wieder an Kriegen zu beteiligen.

"Die euch heute in Kriege entsenden, das sind nicht die, die eine Verantwortung für alles tragen. Ihr seit am Ende noch die Täter, die dafür angeklagt werden".


Ich erinnere mich noch an einen Urlaub in Tunesien, als ich mit einigen Einheimischen sprach. Sie sprachen vollen Lobes von unserem Land und man kannte auch einiges aus der Geschichte. Irgendwann kamen wir auf das Thema Hitler und dann möchte ich nicht preisgeben, wie dieser Kerl dort verherrlicht wurde. - Schändlich war das, was ich ihm auch antwortete. "Das waren doch Menschen und es ist doch egal, dass die einen anderen Glauben haben. Wir reden doch auch miteinander, obwohl wir unterschiedliche Religionen haben." Damit wurde das Thema auch schon beendet.

Aber es zeigt an, wie tief die arabische Bevölkerung mit diesem Hass gegen Juden verbunden ist. Bei uns im Lande habe ich in meinen Kreisen nichts mehr von Judenthemen gehört und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass meine Generation das geändert hat.

Aber im Laufe von etlichen Jahren bin ich einige Male in FETTNÄPFCHEN getreten und zwar absichtlich! Ich hatte mich in einigen Foren beteiligt, wo man sich zu Themen äussern konnte. Einmal - weiss ich noch - da hatte man gerade das Denkmal in Berlin errichtet, wo sich jüdische Bürger beklagten, dass sie das Denkmal selber sauber halten müssten und das nicht auf Kosten deutscher Steuerzahler gereinigt würde. - Ich schrieb dann, dass andere Denkmäler, wie das von deutschen Kriegsgefangenen ja auch nicht speziell sauber gehalten würden. -

Das werde ich nie vergessen, wie ich da angegangen wurde. Und irgendwann kam es dazu, dass ich eigentlich auch ein Denkmal für die anderen Kriegsopfer fordern würde, wie für die Roma, für die Widerstandskämpfer und die Gefallenen in dem elenden Krieg. Da wurde ich zum NAZI gekürt und ich las "wehret den Anfängen!"

Später - es war wohl 2006 - als Israel einen Krieg gegen den Libanon (? aber nicht weiss nicht genau) führte, wo solche schrecklichen Bomben abgeworfen wurden, da schrieb ich in dem Forum, dass gerade ISRAEL doch wissen müsste, was Kriege für die Menschheit bedeuten. Daraufhin wurde mir von Juden vorgeworfen, dass ich wohl eine von denen sei, die ihre Verwandten in Konzentrationslagern umgebracht hätte. Seitdem habe ich mich nicht mehr an solchen Debatten beteiligt.

Ich bin absolut gegen Kriege - egal wer sie führt. Und ich bedauere die Menschen, die dabei mitmachen, die nicht begreifen, was sie selber anrichten können. Sein eigenes Landzu verteidigen, das ist völlig in Ordnung. Aber Kriegswaffen gegen andere Menschen zu richten - finde ich zum Kotzen.

Das sind meine Ausführungen zu dem Thema Holocaust. - Wenn man sich jedoch viele, sehr viele ISLAM-GLÄUBIGE ins Land holt, die sich einfach selber überlässt, dann braucht man sich sich nicht über einen neuen Judenhass wundern. Ich habe den Eindruck, dass die Andersgläubige ohnehin ablehnen. Wenn die wiederum mit unseren Kindern aufwachsen, dann wird so einiges auch auf die deutschen Kinder abfärben.

Ich habe mal eine Jugendgruppe von 65 Heranwachsenden betreut. Aus Erfahrung kann ich nur sagen:  Zwei von solchen missratenen Burschen können eine ganze Truppe versauen. - Es soll keine Entschuldigung sein, aber leider ist es so.

 

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Quelle Wikipedia  Terrorismus

   

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